Archivierter Artikel vom 04.07.2011, 11:49 Uhr
Koblenz

Bluttat in Andernach: Prozess dauert

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Andernach erwartet den Ehemann wohl kein schneller Prozess. Gegen den 32-Jährigen werde voraussichtlich in den nächsten Monaten Anklage erhoben, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Hund.

Eine Frau ist am Freitagabend in Andernach getötet worden. Die Tat ereignete sich nach Informationen unserer Zeitung in einem Anwesen im Stadtteil Miesenheim.

Andreas Walz

Nach noch unbestätigten Meldungen wurde die 51-Jährige von ihrem Ehemann erstochen. Der Notarzt konnte nur noch den Tot der Frau feststellen.

Andreas Walz

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot in der Region unterwegs und hat etliche Straßensperren errichtet.

Andreas Walz

Vor Ort wird alles festgehalten, was Hinweise zum Tatablauf geben könnte.

Andreas Walz

Die Ermittler sind mit akribischem Einsatz am Werk.

Andreas Walz

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Andreas Walz

Der mutmaßliche Täter ist flüchtig, im Einsatz ist auch der Polizeihubschrauber.

Andreas Walz

In diesem Anwesen in Andernach-Miesenheim hat sich die Tat offenbar ereignet.

Andreas Walz

Koblenz – Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Andernach erwartet den Ehemann wohl kein schneller Prozess. Gegen den 32-Jährigen werde voraussichtlich in den nächsten Monaten Anklage erhoben, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Hund am Montag in Koblenz. „Es wird ermittelt.“

Der Verdächtige hatte am Wochenende gestanden, seine Frau erstochen zu haben. Als Motiv für die tödliche Attacke nannte er einen Trennungsstreit. Die Leiche der 51-Jährigen war am Freitagabend in ihrer Wohnung gefunden worden. Die Polizei hatte einen Tag später den Ehemann festgenommen. Er kam wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Das Paar lebte seit einiger Zeit getrennt.