Archivierter Artikel vom 22.06.2010, 10:23 Uhr

Auto rollt in den Rhein – trotz angeblich angezogener Handbremse

Mainz – Die Handbremse war angeblich angezogen, dennoch ist am Montag ein Auto in den Mainzer Winterhafen gerollt und versunken.

Am Kran zurück aus dem Rhein: Die Feuerwehr zieht den Wagen aus dem Winterhafen, nachdem der Opel sich trotz angeblich angezogener Handbremse selbstständig gemacht hatte. Foto: Feuerwehr Mainz
Am Kran zurück aus dem Rhein: Die Feuerwehr zieht den Wagen aus dem Winterhafen, nachdem der Opel sich trotz angeblich angezogener Handbremse selbstständig gemacht hatte.
Foto: Feuerwehr Mainz

Mainz - Die Handbremse war angeblich angezogen, dennoch ist am Montag ein Auto in den Mainzer Winterhafen gerollt und versunken.

Passanten hatten gesehen, wie ein Corsa zunächst noch auf dem Wasser schwamm und dann langsam unterging, berichtete die Feuerwehr am Dienstag. Sie schickte zunächst Taucher in den Rhein, um sicherzustellen, dass keine Menschen mehr im Fahrzeug waren. Die Einsatzkräfte befestigten dann ein Stahlseil am Auto, um den Wagen schließlich mit dem Feuerwehrkran aus dem Wasser zu heben. Zu den Schaulustigen während der Bergungsarbeiten gesellte sich plötzlich auch eine schockierte Frau – die Fahrerin. Sie hatte ihren Wagen kurz zuvor am Ufer geparkt und dabei auch die Handbremse gezogen, wie sie versicherte. Warum sich der Wagen dennoch selbstständig machen konnte, ist unklar. Den Schaden schätzte die Feuerwehr auf rund 5000 Euro.