Archivierter Artikel vom 26.05.2020, 17:21 Uhr
Berlin/Andernach

Angeklagter Andernacher im Weizsäcker-Prozess: „Ich bin froh, dass er tot ist“

Bedauern? Schuldgefühle? Reue? Eher das Gegenteil wird deutlich, als der 57 Jahre alte Angeklagte vor dem Berliner Landgericht gesteht, den jüngsten Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erstochen zu haben. „Ich bin froh, dass er tot ist. Für mich war es notwendig“, liest der Mann aus Andernach (Kreis Mayen-Koblenz) sein Geständnis vor. Er bezeichnet sich selbst als Zwangsneurotiker, Ex-Nazi und verkrachte Existenz.

Jutta Schütz/Anne Baum Lesezeit: 3 Minuten
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