Schutzräume? Fehlanzeige!
Norden von RLP schaut bei Bunkern komplett in die Röhre
17 Kilometer lang ist das Stollensystem am Regierungsbunker Ahrweiler. Nach dem Rückbau ist nur blanker Beton geblieben. Im Ernstfall könnte die Röhre aber Tausenden Menschen Schutz bieten. Doch ein neues Konzept lässt weiter auf sich warten.
Bunker-Dokumentationsstätten/Jörg Diester

Wer im nördlichen Rheinland-Pfalz lebt, müsste im Ernstfall nach Mainz oder Bitburg fahren, um einen Platz im Bunker zu ergattern. Ein neues Konzept zum Bevölkerungsschutz steckt bei den Innenministern fest. Die Kommunen verlieren langsam die Geduld.

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Rheinland-Pfalz steht bei Schutzräumen für die Bevölkerung auch im vierten Jahr des Ukraine-Kriegs immer noch nahezu blank da. Von 67 Objekten aus der Zeit des Kalten Krieges sind nur kümmerliche fünf übrig geblieben. Und sie bieten nach Auskunft des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn im Ernstfall Platz für gerade mal 1066 Menschen.

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