Archivierter Artikel vom 23.10.2021, 10:00 Uhr
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Ahrtal

An den Ahr-Ufern wird seit der Flut baulich viel verändert: Experten fürchten Folgen für Mensch und Natur

Die Talsohle bei Rech gleicht fast einer Mondlandschaft. Die Ahrflut hatte das Dorf heftig getroffen, Häuser mitgerissen, es hob sogar die historische Nepomukbrücke aus ihrem Fundament. Die Zerstörung im Ort ist gewaltig, die weite, überwiegend landwirtschaftlich genutzte Fläche vor dem Dorf, die die Ahr in einem leichten Bogen umfließt, glich nach der Katastrophe einem Bombenkrater. Schlamm, Geröll, Schutt und Trümmer allenthalben. Davon ist nichts mehr zu sehen, das Gelände ist aufgeräumt. Es ist aufgeschüttet und eingeebnet – und erinnert nun an einen überdimensionierten Schotterplatz.

Von Manfred Ruch, Anke Mersmann Lesezeit: 7 Minuten
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