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    Niederdürenbach

    Rodder Maar ist zur Naturoase geworden – und soll es auch bleiben

    Das Rodder Maar ist ein besonderer Ort, an dem alle Sinne ihre Freude haben. Seinen Ursprung soll der kleine See einem Meteoriteneinschlag verdanken. Bewiesen ist die Herkunft aus dem Kosmos nicht, aber es klingt magisch.

    Das Rodder Maar hat sich zu einer Naturoase entwickelt und ist mit dem Blick auf Wiesen, Wälder und die Olbrück ein einmaliges Kleinod.
    Das Rodder Maar hat sich zu einer Naturoase entwickelt und ist mit dem Blick auf Wiesen, Wälder und die Olbrück ein einmaliges Kleinod.
    Foto: -

    Um 1800 diente das Maar als Fischteich für die Herren der Burg Olbrück, die in Sichtweite majestätisch über dem Brohltal thront. Später nutzten es Landwirte als Anbaufläche und Futterquelle. Das Ergebnis seiner 1999 abgeschlossenen Renaturierung ist eine Naturoase mit einer Flora und Fauna, die zum Entdecken verführt, gern mit einem Fernglas oder einer Becherlupe.

    Die Wasseroberfläche beträgt rund 6 Hektar, die Zahl der dort zu bewundernden Pflanzen hat sich seit der Renaturierung nahezu verdoppelt, und eine Reihe neuer Tierarten haben sich rund um das Maar angesiedelt. Das Naturkleinod ist eine wahre Bereicherung für die Landschaft und damit für den Naturhaushalt der Region. Wanderer und Erholungsuchende, die sich am Rodder Maar einfinden, können Flora und Fauna dieses Biotops in allen Facetten bewundern.

    Umgeben von Wäldern und Wiesen liegt das Rodder Maar mitten in einem hügeligen Erholungsparadies. Neben Wanderungen und Spaziergängen bietet sich am Rodder Maar auch die Gelegenheit, den Alltag einmal vergessen und bewusst entspannen zu können. Darüber hinaus werden weitere Freizeitmöglichkeiten angeboten: Kinderspiel- und Grillplatz am Neuen Maarhof, auch Swingolf und Indoorgolf bieten am Maarhof ein abwechslungsreiches Angebot. Gruppen können sich mit einer Vulkanparkwanderführerin auf eine spannende Quiztour rund um das Maar begeben, Vermittlungen übernimmt das Team der Vulkanregion Laacher See.

    Naturnahe Landschaften wie das Rodder Maar bieten einen ganz besonderen Erlebniswert. Ob zu Fuß oder auf dem Rad – an schönen Tagen strömen Natursuchende gerne an herrliche Plätze wie das Rodder Maar. Dies bleibt oftmals leider nicht ohne Folgen. Sport- und Freizeitnutzung kann empfindliche Lebensräume beeinträchtigen und auch einen Störfaktor für viele Tierarten darstellen. Daher wird die Rücksichtnahme auf die Natur zunehmend wichtiger – nicht zuletzt auch deshalb, um den Erlebniswert der Landschaft für alle zu erhalten.

    • Um Lärmaufkommen entgegenzuwirken und Wanderer wie auch Spaziergänger zu schützen, werden Erholungsuchende gebeten, nur die ausgewiesenen Wanderparkplätze zu nutzen: Wanderparklatz Rodder Maar (Königsfelder Allee, L 88), Parkplatz am „Neuen Maarhof“ Niederdürenbach und Wanderparkplatz „Zum Marienköpfchen“ (Oberzissen). Weitere Infos und Ausflugstipps der Vulkanregion unter www.vulkanregion-laacher-see.de.

    6

    Hektar beträgt die ungefähre Größe der Wasseroberfläche des Rodder Maars.

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