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    Wirges/NentershausenEisbachtaler "Endspiel" in Richtung Aufstiegsrunde

    Wenn am Samstagabend die Rheinlandliga-Saison 2016/17 endet, wollen die Eisbachtaler Sportfreunde als Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar feststehen. Mit einem Sieg bei TuS Koblenz II wäre dieses Ziel erreicht. Die Spvgg EGC Wirges, die sich während der gesamten Spielzeit nie hängen ließ, will ihren scheidenden Trainer Thomas Arzbach mit einem Heimsieg gegen die SG Kyllburg verabschieden.

    Jonas Hannappel (rotes Trikot) gewann mit den Eisbachtalern das Hinrundenspiel gegen TuS Koblenz II (links Safak Yildiz) mit 3:0.  Foto: A. Hergenhahn
    Jonas Hannappel (rotes Trikot) gewann mit den Eisbachtalern das Hinrundenspiel gegen TuS Koblenz II (links Safak Yildiz) mit 3:0.
    Foto: A. Hergenhahn

    Spvgg EGC Wirges - SG Kyllburg (Samstag, 17.30 Uhr/Hinrunde 1:1). Dass es rein rechnerisch noch Möglichkeiten gibt, dem Abstieg doch zu entkommen, ist Thomas Arzbach bewusst. Doch mit der Theorie will sich der EGC-Coach, für den sich am Sonntag nach insgesamt 22 Jahren als Jugend- und Seniorenspieler sowie Trainer der ersten wie der zweiten Mannschaft das Kapitel Wirges schließt, nicht beschäftigen. „Es gibt nur eine Sache, die wir selbst in der Hand haben“, sagt er. „Und das ist unser eigenes Spiel. Wir wollen unseren Teil beitragen und gewinnen. Den Rest gilt es dann abzuwarten.“ Die Voraussetzungen sind aus Sicht der Westerwälder nicht schlecht. Angesichts der äußerst geringen Wahrscheinlichkeit im Rettungsszenario der Rechenkünstler kann kaum von Druck auf den Schultern der Wirgeser die Rede sein. Ganz anders sieht das hingegen bei den Gästen aus. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen die SG 06 Betzdorf ist das Team von Trainer Guido Habscheid auf den viertletzten Platz abgerutscht, da die SG Mendig zeitgleich bei der SG Altenkirchen mit 4:3 gewann. „Für den Gegner steht viel auf dem Spiel, Kyllburg muss gewinnen“, weiß Arzbach und stellt als Vollblutfußballer die rhetorische Frage: „Was gibt es Schöneres?“

    Ob Letztlich Kyllburg sich rettet oder doch Mendig, kann dem Wirgeser Trainer natürlich grundsätzlich egal sein. Für ihn steht im Vordergrund, einen positiven Abschluss nach einer denkwürdigen wie schwierigen Runde zu finden. Um ein gutes Ergebnis zu erreichen, müsste der jungen EGC-Mannschaft aber etwas gelingen, das sie bis jetzt nicht geschafft hat. „Wir müssen endlich einmal die gute Leistung der Vorwoche bestätigen“, sagt Arzbach. Nach den beiden Siegen gegen Mendig und in Betzdorf folgten jeweils zwei Niederlagen. „Das war ein Problem“, weiß Arzbach, der hofft, nach dem jüngsten 3:1 in Andernach nun endlich einmal nachlegen zu können.

    TuS Koblenz II - Spfr Eisbachtal (Samstag, 17.30 Uhr/Hinrunde 0:3). „Die Jungs brennen.“ Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt lässt keinen Zweifel daran, dass seine Mannschaft aufsteigen will – was ja bei Rheinlandliga-Spitzenmannschaften nicht selbstverständlich ist, wie die vergangene Saison zeigte. „Wir haben die Chance, uns ganz sauber sportlich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, wir sind keine Nachrücker. Die Mannschaft hat sich sehr gefreut, dass wir immer näher an Mehring herangerückt und dann vorbeigezogen sind, wir haben Bock auf die Aufstiegsrunde.“

    Reifenscheidt war während der gesamten Woche bei einer Trainerfortbildung in Hamburg und muss von Montag bis Mittwoch nächster Woche wegen der Prüfungen wieder dorthin. „Das war natürlich vom Zeitpunkt her ideal“, grinst er ironisch. Vertreten wurde er in Nentershausen von seinem Bruder Patrick und Co-Trainer Daniel Martin, beim Abschlusstraining will er heute Abend dabei sein.

    Denn am Samstag erwartet er auf dem Kunstrasenplatz in Koblenz-Oberwerth „ein rassiges, aber auch ganz schweres Spiel. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass die Koblenzer derzeit gut drauf und keineswegs bereits gedanklich in der Sommerpause sind.“ In der Tat holten die Koblenzer zuletzt aus drei Spielen optimale neun Punkte bei einem Torverhältnis von 13:4. Als Warnung dient den Eisbachtalern auch, dass wie im vergangenen Jahr in Koblenz mit einem 1:3 ihre einzige Niederlage nach der Winterpause kassierten. „Wir werden an unsere Grenze gehen und eine gute Leistung abliefern müssen“, sagt Marco Reifenscheidt, der davon ausgeht, dass seine Schützlinge der nervlichen Anspannung gewachsen sein werden: „Klar, wir sind jetzt nicht mehr in der Rolle des Jägers, sondern in der des Gejagten, aber nicht über Wochen hinweg, sondern nur in diesem einen Spiel. Da sehe ich es eher als Vorteil an, dass wir nun alles selbst in der Hand haben und nicht mehr auf weitere Mehringer Ausrutscher hoffen müssen. Das sollte unsere Motivation noch weiter erhöhen“, hofft Reifenscheidt. „Natürlich wäre die Enttäuschung groß, wenn wir auf Platz drei zurückfallen würden, aber wir haben gar nicht den Riesendruck, denn vor drei Wochen hat niemand damit gerechnet, dass wir diese Chance noch bekommen.“

    Fehlen werden am Samstag Andreas Hundhammer und Sandro Fuchs wegen eines Handbruchs, um den Einsatz von Lukas Reitz bangen die Eisbachtaler noch wegen einer Zerrung.

    Christoph Gerhards/Marco Rosbach

    A501-Torjäger-Fußball-Rheinlandliga_k_k

    Torjäger

    Rheinlandliga

     1. Jan Brandscheid (SV Mehring) 31

     2. Lukas Kramp (SG Saartal Irsch) 25

     3. Kenny Scherreiks (Malberg/Betzdorf) 22

     4. Jan Hawel (SG Andernach) 21

       David Röhrig (Spfr Eisbachtal) 21

     6. Christian Wiersch (SG Mülheim-Kärlich) 19

       Pascal Steinmetz (TuS Mayen) 19

     8. Armando Grau (SV Windhagen) 18

       Jonas Simek (SG Mülheim-Kärlich) 18

    10. Faisal Aziz (FV Engers) 17

       André Fischer (SG Altenkirchen) 17

       Marco Scholz (SG Altenkirchen) 17

       Matthias Tutas (TuS Mayen) 17

    14. Alexander Berscheid (SG Kyllburg) 16

    15. Julian Holzinger (SG Altenkirchen) 15

       Björn Kremer (FV Engers) 15

       Casmir Ogbonna Mbachu (SV Morbach) 15

    18. Daniel Kossmann (SG Andernach) 14

       Sascha Kaiser (FV Engers) 14

    20. Marcel Christ (TSV Emmelshausen) 12

       Benedikt Decker (FSV Trier-Tarforst) 12

       Manuel Haberzettl (Spfr Eisbachtal) 12

       Alexander Naric (TuS Koblenz II) 12

    24. Albutrin Aliu (SV Mehring) 11

       Anil Berber (SG Betzdorf) 11

       Lukas Herkenroth (FSV Trier-Tarforst) 11

       Tobias Schinnen (TSV Emmelshausen) 11

    28. Tobias Schuth (Spfr Eisbachtal) 10

       Kim Kossmann (SG Andernach) 10

       Nico Toppmöller (SV Leiwen-Köwerich) 10

       Niklas Weis (TuS Mayen) 10

    32. Joscha Haubricht (SG Kyllburg) 9

       Lukas Reitz (Spfr Eisbachtal) 9

       Sebastian Schell (SV Morbach) 9

       André Spengler (SV Morbach) 9

       Marcel Stieffenhofer (TuS Koblenz II) 9

       André Thielen (FSV Trier-Tarforst) 9

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