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    Engers/MayenSpätes Kremer-Tor entscheidet spannendes Spitzenspiel zwischen Engers und Mayen

    Das Spitzenspiel in der Fußball-Rheinlandliga zwischen Tabellenführer FV Engers und dem Zweiten TuS Mayen ist den hohen Erwartungen gerecht geworden. Die derzeit besten Teams der Liga lieferten sich über 90 Minuten eine tempo- und abwechslungsreiche Partie. Der FVE verbuchte das glücklichere Ende für sich, gewann dank eines späten Tores von Björn Kremer vor fast 500 Zuschauern mit 2:1 (1:1) und baute seinen Vorsprung in der Tabelle auf sieben Punkte aus. Wieder war der Engerser Rasenplatz gesperrt, weshalb die Partie vom Wasserturm auf den Kunstrasenplatz in Oberbieber verlegt wurde.

    Packende Zweikämpfe, wie hier zwischen dem Engerser Marian Kneuper (links) und Matthias Tutas vom TuS Mayen, waren beim Spitzenspiel in Oberbieber die Regel. Vorn Christopher Hallfell.  Foto: Jörg Niebergall
    Packende Zweikämpfe, wie hier zwischen dem Engerser Marian Kneuper (links) und Matthias Tutas vom TuS Mayen, waren beim Spitzenspiel in Oberbieber die Regel. Vorn Christopher Hallfell.
    Foto: Jörg Niebergall

    Paucken schwächelt beim 0:1

    Den besseren Start erwischte der TuS Mayen. Die Gäste gefielen mit schnellen Angriffen besonders über die linke Angriffsseite, wo Pascal Steinmetz und Matthias Tutas der FVE-Abwehr zunächst viel Arbeit machten. Mayen ging beherzter in die Zweikämpfe und wirkte mannschaftlich geschlossener. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste nach 15 Minuten mit 1:0 führten. Nach einem riskanten Rückpass von David Peifer zeigte der FVE-Torhüter Dieter Paucken ungewohnte Schwächen in der Ballannahme und verstolperte den Ball. Steinmetz musste nur noch ins leere Tor einschieben.

    Doch spätestens nach diesem Schock zeigten die Gastgeber, was sie in dieser Saison so stark macht. Sie kamen immer besser ins Spiel und hatten acht Minuten später durch Yannik Finkenbusch die große Möglichkeit zum Ausgleich.

    Es gab auf beiden Seiten keine Möglichkeit zum Durchatmen. Während Steinmetz für Mayen knapp scheiterte (28.), hatte auf der Gegenseite Finkenbusch Pech, als sein Schuss nur um Zentimeter das Mayener Tor verfehlte (29.). Auch dem Ausgleich ging ein persönlicher Fehler voraus. Der TuS-Akteur Tim Schneider wirkte im Zweikampf gegen Giovani Lubaki zu zaghaft. Der schnappte sich den Ball und jagte ihn unhaltbar zum 1:1 ins kurze Eck. Unglücksrabe Schneider scheiterte nur knapp an Paucken (43.), während Faisal Aziz für Engers Sekunden später eine gute Möglichkeit vergab.

    Gute Schiedsrichterleistung

    Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der FVE. Nur 80 Sekunden nach dem Wiederbeginn scheiterte der sehr auffällig spielende Finkenbusch aus acht Metern am guten TuS-Keeper Kevin Michel. Auch in Abschnitt zwei konnten beide Mannschaften das hohe Niveau halten. Zudem sorgte der gute Schiedsrichter Christoph Zimmer aus Wittlich mit seinem Gespann dafür, dass es aufgrund der großzügigen Regelauslegung kaum zu Unterbrechungen kam.

    Viel Glück hatte der FVE in der 56. Minute, als Torwart Paucken einen Kopfball von Tutas mit einer Reflexbewegung kurz vor der Torlinie noch abwehren konnte und seinen Fehler vom 1:1 wieder ausbügelte. Auf der Gegenseite scheiterten Lubaki (78.) und Aziz (80.) an Michel.

    Gegen Ende der Partie häuften sich dann die Fehlpässe. Das schnelle und kraftraubende Spiel hinterließ bei beiden Teams deutlich Spuren, es sah nach einem leistungsgerechten Unentschieden aus. Doch ein genialer Pass von Lubaki in den Lauf von Björn Kremer brachte die Eifelaner um den verdienten Lohn ihrer Arbeit. Kremer ließ mit einem satten Vollspannschuss ins rechte untere Eck Michel nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit (89.). Die Engerser schafften es mit ihrer Routine, den Sieg über die Zeit zu schaukeln.

    "Das ist ganz bitter für uns. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wir haben es versäumt, nach dem 1:0 nachzulegen. Auch in der zweiten Halbzeit waren wir phasenweise sehr gut unterwegs. Wir wurden zum Schluss eiskalt erwischt", zeigte sich der Mayener Trainer Thomas Reuter verständlicherweise nicht mit dem Ergebnis, aber mit der Leistung seiner Elf zufrieden: "Das war heute ein echtes Spitzenspiel mit viel Tempo und vielen Höhepunkten."

    Watzlawik ist "megastolz"

    Beim FVE-Coach Sascha Watzlawik herrschte Freude pur: "Wir waren heute vielleicht den kleinen Tick gefährlicher im Duell zweier großer Mannschaften. Ich bin megastolz auf meine Mannschaft. Wir stehen im Viertelfinale des Pokals und sind seit 20 Spielen in der Meisterschaft ohne Niederlage. Das ist eine beeindruckende Serie. Doch dieser Sieg und unser Sieben-Punkte-Polster bedeuten noch nicht die Meisterschaft. Es erwartet uns noch ein hartes Stück Arbeit", sagte Watzlawik und fügte hinzu: "Jetzt wird erst mal gefeiert."

    FV Engers: Paucken - Fink (71. Freisberg), Kneuper, Splettstößer, Fiege - Peifer, Finkenbusch - Lubaki, Naric (77. Kaiser), Kremer - Aziz (84. Schlesiger).

    TuS Mayen: Michel - Unterbörsch, Bokumabi, Daub, Schneider - Mund, Löhr - Weis, Hallfell (58. Mey), Steinmetz - Tutas (88. Marx).

    Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich).

    Zuschauer: 485 in Oberbieber.

    Tore: 0:1 Pascal Steinmetz (15.), 1:1 Giovani Lubaki (30.), 2:1 Björn Kremer (89.).

    Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

    FV Engers
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