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    KyllburgSG Mendig/Bell verliert durch ein fragwürdiges Tor

    Die kleine Erfolgsserie des Fußball-Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell ist gerissen. Nach einem Unentschieden und zwei wichtigen Siegen musste das Team um Interimstrainer Thomas Esch im Auswärtsspiel auf dem Kyllburger Rasenplatz gegen die SG Badem/Kyllburg eine 0:1 (0:1)-Niederlage hinnehmen. Das Tor des Tages von Badems Jan Schmitt bot Stoff für einige Diskussionen.

    Meist verteidigten die Mendiger, von links Milan Rawert, Kapitän Florian Schlich, Matthias Strahl, Torwart Jan Heinemann (verdeckt), Alexej Eberhardt und Thomas Nürnberg, erfolgreich ihr Tor beim Auswärtsspiel in Kyllburg. Trotzdem fuhren sie mit leeren Händen nach Hause. Foto: Andreas Walz
    Meist verteidigten die Mendiger, von links Milan Rawert, Kapitän Florian Schlich, Matthias Strahl, Torwart Jan Heinemann (verdeckt), Alexej Eberhardt und Thomas Nürnberg, erfolgreich ihr Tor beim Auswärtsspiel in Kyllburg. Trotzdem fuhren sie mit leeren Händen nach Hause.
    Foto: Andreas Walz

    Auf tiefem und unebenem Geläuf entwickelte sich das erwartete Kampfspiel. Über die gesamten 90 Minuten waren Torchancen auf beiden Seiten äußerst rar gesät, dafür beherrschten Zweikämpfe das Geschehen. "Es war ein typisches 0:0-Spiel, bei dem nur die Mannschaft eine Chance auf den Sieg hat, die keine Fehler macht", analysierte Mendigs Trainer Thomas Esch die Partie. "Leider waren wir diejenigen, die uns den einen Fehler mehr erlaubten."

    Besagter Fehler geschah bereits nach 14 Minuten. Bei einem Bademer Angriff stand die Gästeabwehr nicht gut genug zum Gegner, sodass sich den Hausherren eine Lücke in der Mendiger Hintermannschaft öffnete. Jan Schmitt nahm den Ball auf und drosch ihn in Richtung Torlatte. Wohin von dort aus das Spielgerät prallte, daran schieden sich die Geister noch nach der Partie. Schiedsrichter Alexander Rausch entschied jedenfalls, dass der Ball hinter der Torlinie aufsprang und somit auf Führung der Gastgeber. Die Eintracht-Akteure um Torhüter Jan Heinemann sahen den Ball deutlich vor der Linie aufspringen.

    Pikantes Detail: Schiedsrichter Rausch pfeift zwar für den SV Krettnach, stammt jedoch aus Konz. Und der dortige SV Konz steckt ebenso im Abstiegskampf wie die Mendiger Eintracht. "Ich mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf, aber eine solche Ansetzung ist aus unserer Sicht natürlich extrem unglücklich, sodass auch das vermeintliche Tor einen faden Beigeschmack hat", meinte Thomas Esch hinterher.

    Dass diese Szene schlussendlich auch die gesamte Begegnung entschied, lag daran, dass beiden Mannschaften in der verbliebenen Spielzeit nicht mehr wirklich viel einfiel. Ein Schuss der Bademer konnte Jan Heinemann entschärfen (30.), sein Bruder Niklas verfehlte nach rund einer Stunde das gegnerische Tor bei seinem Versuch aus der Distanz.

    Kurz vor Spielende gab es dann nochmals einen Aufreger, als Mendigs Milan Rawert wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aus aussichtsreicher Position zurückgepfiffen wurde.

    Trotz der strittigen Entscheidungen zu Lasten der Vulkanstädter sah Esch einen viel triftigeren Grund, wieso die Erfolgsserie in Badem gerissen ist: "Wir konnten einfach nicht an die Leistungen aus den vorherigen Spielen anknüpfen. Die zweiten Bälle eroberte oftmals der Gegner, und in die Zweikämpfe kamen wir auch nicht wirklich. Jetzt werden wir die Niederlage abschütteln und uns ab sofort auf die kommende Aufgabe gegen die TuS Koblenz II konzentrieren."

    Ein weiterer Wermutstropfen war die Verletzung von Yannick Distelrath, der kurz vor Ende der Partie mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. Jan Müller

    SG Eintracht Mendig/Bell: Jan Heinemann - Strahl, Ibragimov, Simon (19. Mrkalj), Distelrath, Schneider, Eberhardt, Niklas Heinemann, Nürnberg (46. Güngörmüs), Schlich, Rawert (87. Philipp Schmitz)

    SG Eintracht Mendig/Bell
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