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  • Waldbreitbacher Verwaltung lässt Standorte für Windkraftanlagen prüfen

    Waldbreitbach. Die politische Großwetterlage ist auf erneuerbare Energien getrimmt. Vor allem das Thema Windkraft wird im Kreis Neuwied vielerorts nach vorn gebracht. Das gilt auch für die Verbandsgemeinde Waldbreitbach. Hier gibt es zwar wie in allen übrigen Kommunen noch keinen Flächennutzungsplan „Windkraft“, gleichwohl hat Bürgermeister Werner Grüber nicht die Absicht, diese Form der Energiegewinnung unter den Tisch fallen zu lassen. „Wenn es sich bei uns machen lässt, bin ich auf jeden Fall für die Windkraft“, erklärte der Verwaltungschef im RZ-Gespräch. Und er hofft, dass die Gemeinden mitziehen.

    Waldbreitbach - Die politische Großwetterlage ist auf erneuerbare Energien getrimmt. Vor allem das Thema Windkraft wird im Kreis Neuwied vielerorts nach vorn gebracht. Das gilt auch für die Verbandsgemeinde Waldbreitbach. Hier gibt es zwar wie in allen übrigen Kommunen noch keinen Flächennutzungsplan „Windkraft“, gleichwohl hat Bürgermeister Werner Grüber nicht die Absicht, diese Form der Energiegewinnung unter den Tisch fallen zu lassen. „Wenn es sich bei uns machen lässt, bin ich auf jeden Fall für die Windkraft“, erklärte der Verwaltungschef im RZ-Gespräch. Und er hofft, dass die Gemeinden mitziehen.

    Grüber macht sich seit einiger Zeit Gedanken. Und er hat auch schon vereinzelt Gespräche geführt. Etwa mit dem Bad Hönninger Bürgermeister Michael Mahlert, der seinerseits Windkraftpläne vorantreibt. Von seinem Kollegen hat sich Grüber das Konzept darlegen lassen. Die Nachbarn denken ja an den Betrieb von Windkraftanlagen auf der Höhe, mit deren Hilfe Anteile für den Entschuldungsfonds geschultert werden könnten. „Kooperationen über die Grenzen der Verbandsgemeinden sind da durchaus denkbar“, erklärt der Waldbreitbacher Bürgermeister. Und der Entschuldungsfonds ist sicher auch für die Kommunen im Wiedtal ein Thema.
    Gleichwohl stecken die Überlegungen in Waldbreitbach noch in den Kinderschuhen. Verbrieft ist hingegen, dass die Verwaltung im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Kreises prüfen lässt, welche Standorte innerhalb der Verbandsgemeinde überhaupt für Windkraftanlagen infrage kommen. In der Auswahl sind ohnehin nur die Höhenzüge, wo auch ein entsprechendes Windaufkommen herrscht. Demnach kommen theoretisch wohl die Höhen rund ums Roßbacher Häubchen, bei Breitscheid, rüber nach Kurtscheid, aber auch die um den Malberg infrage.
    Natürlich weiß Grüber um die Faktoren, die einer Windkraftnutzung im Wege stehen können. Da ist (noch) der Naturpark, der Rotmilan, touristisches Interesse und nicht zu vergessen, der Abstand zur Wohnbebauung. Einen Teil der offenen Fragen soll das Gutachten zu möglichen Standorten klären. Der andere Teil wird von der Landespolitik entschieden werden müssen oder aber in der Diskussion vor Ort.
    Der Bürgermeister hofft, dass die Ergebnisse der Prüfung in Kürze vorliegen. Diese sollen dann Grundlage für eine Diskussion mit den Mitgliedern von Umwelt-, Planungs- und Hauptausschuss am 18. Oktober sein. Zudem will Grüber die Diskussion so schnell wie möglich in die Räte tragen, denn schließlich sind es letztlich die Gemeinden, die die Planungshoheit ausüben und festlegen, ob es Windräder geben wird oder nicht. Der Waldbreitbacher Verbandsgemeinderat wird sich laut Grüber am 3. November mit regenerativen Energien befassen.

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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