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  • Neues Logo steht auf der Agenda der Zukunftsinitiative

    Neuwied. Eines war vor mehr als zwei Jahren klar: Das zu Jahresbeginn 2014 in einer "unglücklichen Vorabpräsentation" (Oberbürgermeister Nikolaus Roth) offenbarte - und sofort heftig kritisierte - neue Logo der Stadt sollte über den damals noch anstehenden Rheinland-Pfalz-Tag hinweg keinen Bestand haben.

    Foto: xy

    Ende 2016 ist es hingegen immer noch aktuell. Wie steht es um den seinerzeit angekündigten "breit angelegten Partizipationsprozess mit offenem Ausgang"? Die RZ erkundigte sich beim Presseamt der Stadt.

    Foto: xy

    Dieser Partizipationsprozess laufe derzeit noch - und zwar im Rahmen der "Zukunftsinitiative 2030", merkt Pressesprecher Erhard Jung an. Nachdem die Stadtverwaltung und das Stuttgarter Stadtentwicklungsbüro Reschl im Januar 2016 erste allgemeine Ergebnisse einer Bürgerbefragung vorgestellt hatten (die RZ berichtete ausführlich), sei der Prozess jedoch etwas ins Stocken geraten, so Jung weiter. Der Grund: Personalverschiebungen im Büro Reschl, die die Stadt nicht zu verantworten hatte. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. "Die zweite Stufe des Bürgerdialogs wird nun definitiv 2017 gezündet", sagt Jung. "Ende März, Anfang April ist es so weit."

    Dann, wenn es um die "endgültigen Zielvorstellungen" der Bürger geht, wird auch wieder ein verstärktes Nachdenken über ein neues Logo eine Rolle spielen, ist sich Jung sicher. Wie der städtische Pressesprecher weiter mitteilte, habe die Verwaltung ja bereits für die (letztlich erfolglose) Bewerbung für die Landesgartenschau Neuwieder Logos entwickeln lassen, die zum Teil auf Altbewährtes wie den Pegelturm zurückgegriffen hatten. "Es hat sich herausgestellt, dass gewisse Bauwerke wie der Pegelturm oder aber auch die Raiffeisenbrücke ein hohes Identifikationspotenzial für die Bürger der gesamten Stadt besitzen", hat Jung beobachtet. Er glaubt daran, dass sich im gemeinsamen Dialog ein Logo finden lässt, dass der zukünftigen Entwicklung der Stadt Rechnung trägt.

    Hintergrund: Die Erregung im Anschluss an das Neujahrskonzert Anfang Januar 2014 war groß. Warum? Die Stadtverwaltung hatte ein Banner an der Bühne anbringen lassen, auf dem sie mit einem neuen Logo für die Deichstadt warb. Dumm nur, dass dieses Logo im Vorfeld nur wenige kannten - die meisten Kommunalpolitiker nicht und Bürger schon gar nicht. Rasch entfachte sich ein sogenannter Shitstorm. Die Empörung schlug hohe Wellen, nicht nur wegen des Zeitpunkts der Präsentation, sondern vor allem wegen des Präsentierten. Der Pegelturm war passé, stattdessen dominieren bunte Punkte, die die Stadtteile repräsentieren sollen, das Erscheinungsbild. Die Öffentlichkeit sprach von einem Fehlgriff und beschrieb das Logo mit Ausdrücken wie "Farbsehtest", "Sprudelball" oder gar "Schiss des Neuwieder Pfauen".

    Von unserem Redakteur Frank Blum

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