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    Idar-ObersteinVorstand: Edelsteinkönigin bleibt im Amt

    Ist die neue Edelsteinkönigin Magdalena Meng für dieses Amt geeignet? Mit dieser heiklen Frage sah sich der Vorstand der Deutschen Edelsteinstraße bereits wenige Tage nach der Krönung im Stadttheater Anfang August konfrontiert. Der Anlass waren Vorwürfe und Anschuldigungen, die von verschiedenen Seiten nicht nur an den Verein, sondern unter anderem auch an Uwe Weber, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein, den Idar-Obersteiner Oberbürgermeister Bruno Zimmer, Sponsoren der Edelsteinstraße und auch die Nahe-Zeitung herangetragen wurden. Sie basieren auch, aber nicht nur auf Nachbarschaftsstreitigkeiten - und waren so gravierend, dass der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße zwischendurch als letzte Möglichkeit sogar den Rücktritt der neuen Königin in Erwägung zog.

    Da war die Welt noch in Ordnung: Dieser Schnappschuss der neuen Edelsteinkönigin entstand nach der Krönung am 5. August im Stadttheater.
    Da war die Welt noch in Ordnung: Dieser Schnappschuss der neuen Edelsteinkönigin entstand nach der Krönung am 5. August im Stadttheater.

    Idar-Oberstein - Ist die neue Edelsteinkönigin Magdalena Meng für dieses Amt geeignet? Mit dieser heiklen Frage sah sich der Vorstand der Deutschen Edelsteinstraße bereits wenige Tage nach der Krönung im Stadttheater Anfang August konfrontiert. Der Anlass waren Vorwürfe und Anschuldigungen, die von verschiedenen Seiten nicht nur an den Verein, sondern unter anderem auch an Uwe Weber, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein, den Idar-Obersteiner Oberbürgermeister Bruno Zimmer, Sponsoren der Edelsteinstraße und auch die Nahe-Zeitung herangetragen wurden. Sie basieren auch, aber nicht nur auf Nachbarschaftsstreitigkeiten - und waren so gravierend, dass der Förderverein Deutsche Edelsteinstraße zwischendurch als letzte Möglichkeit sogar den Rücktritt der neuen Königin in Erwägung zog. Doch nachdem alle Behauptungen überprüft worden sind, geht der Vorstand jetzt in die Offensive: "Straf- und zivilrechtlich liegt definitiv nichts gegen sie vor. Deshalb bleibt sie im Amt", fasst Präsident Martin Schupp die nach vielen Telefonaten und Abstimmungsgesprächen gefundene gemeinsame Linie zusammen. Dabei zog der Verein vorsorglich auch einen Anwalt zu Rate, um juristisch auf Nummer sicher zu gehen.

    Und wenn wider Erwarten jetzt doch noch neue Fakten auftauchen sollten? "Dann müssen wir neu überlegen", sagt der Präsident. Er und die anderen Vorstandsmitglieder sind sich darüber im Klaren, "dass es keine leichte Amtszeit wird. Aber wir stehen zu ihr", bekräftigt er.

    Präsident: Das war ganz schwierig

    Der geschäftsführende Vorstand hatte bei einer am Sonntag eilends einberufenen Sitzung, bei der auch OB Zimmer dabei war, über das weitere Vorgehen beraten. Am Dienstagabend diskutierte dann der gesamte Vorstand die Lage - und einigte sich nach Aussage des Präsidenten einvernehmlich darauf, dass Magdalena Meng Edelsteinkönigin bleibt.

    Ihre ersten Auftritte hat sie bereits absolviert - zuletzt gestern mit Umweltministerin Ulrike Höfken am Steinernen Gästebuch in Veitsrodt. "Sie hat das bisher richtig gut gemacht", lobt Martin Schupp, der allerdings die vergangenen Tage am liebsten aus dem Kalender und seinem Gedächtnis streichen möchte. "Der Weg zur Entscheidung war ganz schwierig. Das habe ich im letzten Jahr meiner Amtszeit wirklich nicht gebraucht."

    Entscheidung fiel im Stechen

    Bei einem Casting durch eine neu besetzte Jury, der unter anderem Vertreter von RPR 1, der FH für Edelstein- und Schmuckdesign sowie die Nahe-Zeitung angehörten, war die Nachfolgerin von Julia Heß im Mai ausgewählt worden. Es gab kein einstimmiges Votum. Magdalena Meng hatte Top-Konkurrentinnen - und setzte sich nach einem Stechen durch.

    Der Name der neuen Königin blieb, wie bisher üblich, bis zur Krönung am 5. August im Stadttheater geheim. Direkt danach wurden erste kritische Stimmen laut, die eine intensive Diskussion in Gang setzten.

    "Ich stehe hinter der Entscheidung des Vorstandes. Es bleibt nichts anderes übrig, als sie im Amt zu lassen": So kommentiert Uwe Weber, der dem Vorstand des Fördervereins als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein automatisch angehört, auch "im vollen Vertrauen in die Recherche- und Urteilsfähigkeit des vom Verein eingeschalteten Anwalts" die Entwicklung der vergangenen Tage und den Stand der Dinge. Magdalena Meng selbst wollte sich dazu nicht äußern.

     

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