40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Nahe-Zeitung
  • » Friedel zum Tag der Nationen: Ich bin kein Hampelmann
  • Aus unserem Archiv

    Idar-ObersteinFriedel zum Tag der Nationen: Ich bin kein Hampelmann

    "Ich bin doch kein Hampelmann." Christian Friedel, Stadtmarketing-Geschäftsführer, hat die Nase voll. Was bringt den jungen Mann so in Rage? Nach den Erfolgen der letzten beiden Veranstaltungen möchte der Verein Stadtmarketing Idar-Oberstein auch 2014 ein internationales Straßenfest veranstalten. Dieses Jahr soll der "Tag der Nationen" am 21. Juni in der Fußgängerzone Oberstein stattfinden.

    Buntes Treiben in der Obersteiner Fußgängerzone: Ob es in diesem Jahr ein „Fest der Nationen“ gibt, ist momentan noch fraglich.
    Buntes Treiben in der Obersteiner Fußgängerzone: Ob es in diesem Jahr ein „Fest der Nationen“ gibt, ist momentan noch fraglich.
    Foto: Hosser

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Friedel plante ein Vortreffen, brachte die Einladungen persönlich vorbei: Besonders Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister waren aufgefordert zu besprechen, was gemeinsam getan werden kann, damit der "Tag der Nationen" für Einheimische und Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis - und für sie zu einem guten Geschäft - wird. Friedel kann es noch immer nicht fassen: Er saß allein da. Niemand kam. Friedels Kritik fällt harsch aus: "Das ist ein absolutes Armutszeugnis! Welche Konsequenz soll man da ziehen? Eigentlich müsste man das Fest absagen. Geht es den Geschäftsleuten, die immer jammern, dann doch noch so gut, dass sie sich nicht engagieren? Wie viele Läden und Restaurants müssen denn noch schließen, bis man versteht, dass man selbst was tun muss." Dieser fehlender Einsatz sei ein grundsätzliches Problem, man habe den Kerngedanken des gemeinsamen Stadtmarketings offenbar schlicht und ergreifend nicht verstanden. "Da gibt es eine Handvoll Menschen, auf die ich mich bei solchen Geschichten verlassen kann. Mehr sind es nicht." Er werde noch einmal zu einem Treffen einladen: "Kommt dann wieder niemand, muss ich schauen, wie damit umzugehen ist."

    Ziel des Festes ist es, dass alle Anlieger der Fußgängerzone durch ein eigenes Projekt - wie zum Beispiel einen eigenen Verkaufsstand vor dem Laden, ein kleines Platzkonzert vorm Restaurant oder nur durch ein spezielles Angebot im Dienstleistungsbetrieb oder auf der Speisekarte - dazu beitragen, dass die Obersteiner Fußgängerzone am 21. Juni zum Treffpunkt vieler Besucher wird. Friedel weiß: "Dabei ist etwas Kreativität gefragt, denn alle Angebote sollten das internationale Thema dieses Tages aufgreifen." Neben einem multikulturellen Bühnenprogramm mit Tanz, Gesang, Sport, Musik und vielem mehr sollen wiederum kulinarische Spezialitäten, Handwerkskunst und viele andere Dinge aus allen vier Himmelsrichtungen angeboten werden. In Idar-Oberstein leben bekanntlich Menschen aus mehr als 100 Nationen.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
    Meistgelesene Artikel
    Ihre Ansprechpartner in der Redaktion
    Stefan Conradt (sc)
    Redaktionsleiter
    Tel. 06781/605-43
    E-Mail


    Vera Müller (vm)
    Redakteurin
    Tel. 06781/605-52
    E-Mail


    Bettina Schäfer (bet)
    Redakteurin
    Tel. 06781/605-56
    E-Mail


    Andreas Nitsch (ni)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-45
    E-Mail


    Axel Munsteiner (ax)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-44
    E-Mail


    Peter Bleyer (pbl)
    Redakteur
    Tel. 06781/605-58
    E-Mail


    Jörg Staiber (jst)
    Reporter
    Tel. 06781/605-63
    E-Mail


    Online regional
    Bettina Tollkamp

    Bettina Tollkamp

    Chefin v. Dienst

     

    E-Mail

    Anzeige
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Regionalwetter
    Freitag

    12°C - 24°C
    Samstag

    9°C - 21°C
    Sonntag

    8°C - 21°C
    Montag

    11°C - 24°C
    epaper-startseite
    Nahe am Ball
    Sebo-Startseite-Regiosport-Nahe-am-Ball
    Anzeige
    Jahresrückblick 2016 der NZ