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  • Rhein-Hunsrück-Kreis: Rosenmontagsumzüge ziehen tausende Narren an

    Rhein-Hunsrück. Dunkle Wolken, keine guten Wettervorhersagen, und doch kamen die meisten Jecken auf den Hunsrückhöhen und am Mittelrhein halbwegs trockenen Fußes ans Ziel. Die Oberweseler traf es noch am heftigsten. Als der Umzug startete, goss es kräftig vom Himmel. Doch nach kurzer Zeit hatte Petrus ein Einsehen mit den Weseler Jecken und drehte den Regenhahn zu.

    Immerhin hatten die Oberweseler die Möglichkeit, sich unterzustellen, denn die "Langscheider Maximallösung" sieht einen Bahntunnel durchs gesamte Welterbe, also von Bingen bis Koblenz, vor. Endlich einmal ein aktuelles Thema, das die Narren bei einem Umzug aufgriffen.

    In Dickenschied gab's die zweite Ausnahme von der Regel. Hier wurde tatsächlich Bischof Tebartz gesichtet - nicht van Elst, sondern van der Feuerwehr. Er hatte seinen mobilen Bischofssitz im Schlepptau beim Umzug durch den Ort, in dem mal wieder viele Schaulustige auf den Beinen waren. Die Atmosphäre des kleinen, aber feinen Umzugs war wieder klasse.

    In Rheinböllen bestand der närrische Lindwurm aus gut 40 Zugnummern. Fußgruppen in fantasievollen Kostümen und Blasmusikkapellen sorgten hier für die Lichtblicke. Bunte Kostüme waren auf den Motivwagen allerdings eher Mangelware. Die meist dunkel gekleideten Besatzungen der Rämmi-Dämmi-Gefährte setzen dagegen auf Wattzahlen und Flüssig-Tuning von innen. Wie in jedem Jahr kamen Teilnehmer in Rheinböllen auch dieses Mal aus den Orten der Verbandsgemeinde und weit darüber hinaus. An den Straßenrändern standen die Karnevalisten in mehreren Reihen hintereinander.

    Das traf auch auf Oberwesel zu. Mit 47 Zugnummern dürfte der Umzug durch die Stadt der Türme und des Weins am Rosenmontag der längste gewesen sein. Fröhliches Treiben herrschte auf den Gassen, als sich die Narren in Bewegung setzten.

    Guter Dinge waren auch die Mastershausener Karnevalisten. Die Kälwerkäpp hatten sich im Dorf zur Rosenmontagsfeier versammelt, aber zum ersten Mal auf einen Umzug verzichtet.

    Daran war in der Hochburg Beltheim allerdings nicht zu denken. Hier treffen sich traditionell die Zugteilnehmer aus dem Dorf mit den Fußgruppen und Motivwagen aus der Verbandsgemeinde Kastellaun. Entsprechend gut ist hier die Stimmung. Im Dorfmittelpunkt kommt der Umzug nur langsam voran, weil die Zuschauer und Kamelleraffer dicht gedrängt am Straßenrand stehen und Stimmung machen. Im Jugendheim geht der Umzug traditionell zu Ende.

    Die Rosenmontagsumzüge in Kratzenburg und Oppenhausen bestachen einmal mehr durch ihre ausgelassene Fröhlichkeit. Auch hier hatten sich die Jecken allerlei einfallen lassen. Thomas Torkler

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