Von außen wirkt das Flüchtlingsheim am Hahn eher abweisend. Drinnen sollen die Migranten zur Ruhe kommen. In der Aufnahmeeinrichtung leben momentan 219 Menschen. Afa-Chef Jens Rieger hat unserer Zeitung einen spannenden Einblick in das Leben der Migranten gegeben. Dirk Eberz
Jüngst sorgte das Flüchtlingsheim am Hahn für Schlagzeilen, weil immer wieder Bewohner verschwunden sind. Oft spurlos. Die Leitung der Hunsrücker Aufnahmeeinrichtung hat unserer Zeitung einen Einblick ins Leben der Menschen im Wartestand gegeben.
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Über dem Flughafen Hahn ziehen dunkle Wolken auf. Der Schnee geht in Eisregen über. Im Treppengang bläst uns der Wind scharf ins Gesicht. Von den Wänden ist die Farbe abgeplatzt. An vielen Stellen bröckelt der Putz. „Wir würden hier gern mal wieder streichen“, sagt Jens Rieger.