Gastbeitrag zur Wirtschaft
Warum die Sozialreformen Frauen besonders hart treffen
Frauen übernehmen nach wie vor einen großen Teil der unbezahlten Sorgearbeit – für Kinder, pflegebedürftige Angehörige und den H
Frauen übernehmen nach wie vor einen großen Teil der unbezahlten Sorgearbeit – für Kinder, pflegebedürftige Angehörige und den Haushalt. Gleichzeitig sind sie häufiger mit finanziellen Nachteilen konfrontiert, die sich über das gesamte Erwerbsleben hinweg summieren, stellt DGB-Landeschefin Susanne Wingertszahn fest (Symbolfoto).
Bernd Weißbrod/dpa. picture alliance/dpa

Viel wird über Reformen geredet. Sie sind notwendig, dürfen aber kein Selbstzweck sein, schreibt DGB-Landeschefin Susanne Wingertszahn in ihrem Gastbeitrag: „Sie müssen das Leben der Menschen verbessern und die finanziellen Lasten gerecht verteilen.“

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Reformen sind notwendig. Doch wenn sie vor allem auf Kürzungen setzen, muss man sich fragen, wen die Einschnitte besonders treffen. Wir Gewerkschaften sind nicht gegen Reformen. Im Gegenteil, soziale Sicherungssysteme müssen auch in Zukunft funktionieren.

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