Alte Synagoge in Niederzissen
Wie ein Erinnerungsort die Zukunft gestaltet
Die ehemalige Synagoge – hier der Blick von der Frauenempore auf den früheren Gebetsraum – wird seit ihrer Wiedereröffnung 2012
Die ehemalige Synagoge – hier der Blick von der Frauenempore auf den früheren Gebetsraum – wird seit ihrer Wiedereröffnung 2012 vom Kultur- und Heimatverein Niederzissen betrieben. In dessen Vorstand sitzt auch Brigitte Decker, die sich unter anderem um das hauseigene Museum kümmert.
Stefan Schalles

Sie wurde geschändet, zur Schmiede umgewandelt und ab 2011 wieder im Originalzustand restauriert. Heute ist die ehemalige Synagoge Niederzissen ein Ort des Gedenkens, Lernens, der Begegnung und Kultur. Über einen Besuch, der Eindruck hinterlässt.

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Es geht an diesem Vormittag mitten hinein in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte: Die unterschiedlichen Biografien Niederzissener Juden, sie verengen sich nach der Machtergreifung der Nazis allesamt auf redundante Schicksale. Deportation, Zwangssterilisierung, Todesmärsche, Massenvernichtung.

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