Chemisches Mittel löste in Bitburg Rauchschwaden aus
Vorfall in Bitburg: Kampf gegen Wühlmaus geht schief – 19 Menschen in Klinik
Die Maus kann nichts dafür: Eine Frau in Bitburg setzte ein Mittel gegen Wühlmäuse ein – und löste damit einen Großeinsatz aus.
Agami/Hans Germeraad

Gründlich schiefgegangen ist der Versuch einer Frau in Bitburg, Wühlmäuse auf ihrem Grundstück zu bekämpfen. Insgesamt 19 Menschen wurden am Dienstagabend vorsorglich in Krankenhäuser gebracht, weil sie die von einem chemischen Mittel ausgelösten Rauchschwaden eingeatmet hatten.

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Darunter waren 14 Feuerwehrleute, zwei Polizisten und drei weitere Personen, wie die Polizei mitteilte. Es habe bis zum Mittwochmorgen niemand Vergiftungssymptome gezeigt. Die Hausbesitzerin, die selbst ärztlich behandelt werden musste, hatte nach Angaben der Polizei ein chemisches Mittel gegen Wühlmäuse unter einer Hecke verteilt. Als sie die Hecke wässerte, kam es zu einer chemischen Reaktion mit starker Rauchentwicklung und beißendem Geruch.

Da sie zunächst einen Brand vermutete, rief sie die Feuerwehr. Diese stellte aber schnell fest, dass nichts brannte, aber das Wühlmausmittel mit dem Wasser reagiert hatte. Bei Messungen in der Nacht durch Gefahrstoffexperten wurden keine gesundheitsgefährdenden Stoffe mehr festgestellt. Rund 50 Rettungskräfte waren im Einsatz. dpa

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