Schweitzer als Bundesminister
Schweitzer: Deutschland muss Industrieland bleiben
Bundestag
Schweitzer will einen modernen Arbeitsmarkt, der den Industriestandort stärkt. (Archivfoto)
Kay Nietfeld. DPA

Welche Ziele hat Alexander Schweitzer (SPD) als neuer Bundesarbeitsminister? Im Interview mit der «Rheinpfalz» spricht er darüber.

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Berlin/Mainz (dpa/lrs) – Der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer will «sehr stark darauf achten», dass Deutschland Industrieland bleibt und wirtschaftlich wieder Kraft schöpft. «Das geht nicht ohne Beschäftigte, die klare Rechte haben, gut bezahlt werden und gut abgesichert sind», sagte der SPD-Politiker der «Rheinpfalz» (Samstagsausgabe). Soziale Sicherung fördere Produktivität. «Wer ohne Angst zum Arbeitsplatz geht, ist freier, stärker, produktiver und kreativer.»

Vorschläge der Sozialstaatskommission zügig umsetzen

«Ein moderner Arbeitsmarkt stärkt den Industriestandort», sagte Schweitzer. «Wir haben (...) noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bieten.» Die Sozialstaatskommission habe Anfang des Jahres sehr gute Modernisierungs-Vorschläge gemacht, «die wir zügig umsetzen werden».

Die zuständige Regierungskommission hatte Ende Januar einen «Aufbruch zu einem modernen und digitalen Sozialstaat» empfohlen und einen 50 Seiten starken Bericht vorgelegt. Ziele: weniger Papierkram, einfachere Antragsstellung, schnellere Entscheidung und mehr Zeit für die Menschen.

© dpa-infocom, dpa:261016-930-852285/1

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