Niedrigwasser im Rhein
Sand Kahl sitzt im eigenen Hafen auf dem Trockenen
Im Hafenbecken von Sand Kahl in Oberwesel steht das Wasser normalerweise meterhoch. Wegen des Niedrigwassers im Rhein ist es bi
Im Hafenbecken von Sand Kahl in Oberwesel steht das Wasser normalerweise meterhoch. Wegen des Niedrigwassers im Rhein ist es bis auf einen schmalen Streifen Wasser trocken gefallen. Seniorchef Gunter Kahl steht mit seiner Tochter Eva und Sohn Uwe - beide führen den Betrieb inzwischen - an der Kaimauer. Frachtschiffe landen hier schon seit einer Weile nicht mehr an.
Anke Mersmann

Frachtschiffe haben schon lange nicht mehr im Hafen der Firma Sand Kahl in Oberwesel angelegt. Wie auch, bei dem bisschen, was vom Rhein noch übrig ist. Ein Besuch in einem Betrieb, der früher das Hochwasser fürchtete – und jetzt das Niedrigwasser.

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Unten im Matsch liegt eine Gießkanne, halb versunken lugt sie aus dem Schlamm hervor. Ein paar Zentimeter daneben hockt ein Frosch. Von hier oben von der Kante der Kaimauer aus ist er fast nicht zu erkennen, Gunter Kahl hat ihn trotzdem erspäht. Er deutet auf das Tier, das an einem Ort sitzt, an dem es sich normalerweise nicht in der Sonne ausruhen kann: im trocken gefallenen Hafenbecken der Firma Sand Kahl in Oberwesel im Mittelrheintal.

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