Alkohol
Rheinland-Pfalz macht sich für kleine Brennereien stark
Christine Schneider (CDU)
«Wer Klein-Brennereien erhält, sorgt damit auch für den Erhalt der Artenvielfalt», sagt Ministerin Schneider. (Archivbild)
Helmut Fricke. DPA

Landwirtschaftsministerin Schneider fordert bei der Agrarministerkonferenz den Abbau bürokratischer Hürden für solche Brennereien - und nennt auch zwei konkrete Ansatzpunkte.

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Mainz (dpa//lrs) – Rheinland-Pfalz setzt sich für Entlastungen kleiner Brennereien ein. Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Würzburg forderte die rheinland-pfälzische Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten, Christine Schneider (CDU), den Abbau bürokratischer Hürden.

So solle das jährliche Brennkontingent für sogenannte Abfindungsbrennereien von 300 auf 600 Liter reinen Alkohols angehoben werden. Außerdem sollten Klein-Brennereien einen ermäßigten Steuersatz erhalten und nicht von der Erhöhung der Alkoholsteuer auf 20 Prozent betroffen sein. Das EU-Recht gebe hierfür den Spielraum, betonte Schneider.

Kleine Brennereien leisteten einen enormen Beitrag für den Erhalt von Kulturlandschaften, indem sie Streuobst, das es nicht in den Obstkorb schaffe, verwerteten. «Wer Klein-Brennereien erhält, sorgt damit auch für den Erhalt der Artenvielfalt», sagte die Ministerin. «Denn Streuobstwiesen bieten vielen Tieren einen Lebensraum und Rückzugsort.»

© dpa-infocom, dpa:260924-930-739736/1

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