Im Keramikmuseum Westerwald
Irina Razumovskaya: Ein Leben erzählt in Leerstellen
2024 ging der Westerwaldpreis, mit dem seit 1973 herausragende keramische Leistungen gewürdigt werden, an Irina Razumovskaya. In
2024 ging der Westerwaldpreis, mit dem seit 1973 herausragende keramische Leistungen gewürdigt werden, an Irina Razumovskaya. In einer mit der Auszeichnung verbundenen Werkschau zeigt die russische Künstlerin ihre Arbeiten nun im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen.
Stefan Schalles. Irina Razumovskaya

Tod, Trauer, Diskriminierung: In ihrer Kunst greift die Westerwaldpreis-Trägerin sehr persönliche Themen auf – und zieht sich dadurch 2024 auch aus der eigenen Lebenskrise. Über Arbeiten, deren starke Botschaft dort liegt, wo nichts zu sein scheint.

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Für Irina Razumovskaya war die Ausstellung in Höhr-Grenzhausen eine Art Wiedergeburt – nicht nur in künstlerischer Hinsicht. Sehr genau erinnert sich die in St. Petersburg geborene Keramikerin noch an den Tag, an dem sie von ihrer Auszeichnung mit dem Westerwaldpreis erfuhr: „Ich war inmitten einer Krise – mit Blick auf meine Arbeit, mein Leben –, fühlte mich am absoluten Tiefpunkt an diesem schrecklichen Morgen, aber dann kam die E-Mail, und es ...

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