Bad Ems (dpa/lrs) – Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist im ersten Halbjahr vergleichsweise kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 1,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. Bundesweit legte das BIP um lediglich um 0,9 Prozent zu.
Von den zwölf umsatzstärksten Branchen im Land verbuchten den Angaben zufolge sieben höhere Umsätze. Die Chemieindustrie als die umsatzstärkste Branche meldete ein Plus von 2,7 Prozent, im Maschinenbau und der Autoindustrie inklusive der Zulieferer betrug das Wachstum 7,6 beziehungsweise 13 Prozent.
Den größten Anstieg verzeichnete der sonstige Fahrzeugbau mit einem Plus von 28 Prozent – hier schlagen sich die Staatsausgaben für Rüstung nieder. Die größten Einbußen mussten laut Statistik die Metallerzeugung und -bearbeitung sowie die Nahrungs- und Futtermittelindustrie hinnehmen mit minus 8,3 beziehungsweise minus 4,9 Prozent.
Der Dienstleistungssektor kam insgesamt zwar auf ein Umsatzplus, der Handel trug den Statistikern zufolge dazu jedoch nicht bei. Im Kfz-Handel ging es mit den Erlösen um 2,2 Prozent nach unten, im Einzelhandel um 0,5 Prozent.
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