Koblenzer OLG muss mit dem "Folterprozess" nicht länger ins Landgericht ausweichen - Dringendes Raumproblem gelöst
Raumnot in Coronazeiten: Einstiger Ballsaal wird zum Gerichtssaal
Blick in den neuen, funktionalen Gerichtsaal, der für Großverfahren ausreichend Platz bietet. Foto: Sascha Ditscher
Sascha Ditscher

Koblenz. Corona stellt die Justiz vor große Raumprobleme. Eines hat sich im Oberlandesgericht (OLG) Koblenz nun gelöst. „Das ist eine ganz tolle Leistung“, lobt OLG-Präsident Thomas Henrichs die Handwerker, seine IT-Experten und die Justizwachtmeister. Denn in nur zwei Monaten haben sie den einstigen Ballsaal des Oberpräsidenten der Preußischen Rheinprovinz, der seit 2001 als Bibliothek für 280 Meter Bücher genutzt wurde, in einen großen, modernen Gerichtssaal verwandelt.

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Unter den großen Leuchtern kann jetzt auch der „Folterprozess“ gegen zwei syrische Ex-Geheimdienstler verhandelt werden, die sich wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten müssen. In diesem Verfahren stehen nicht nur zwei Angeklagte vor Gericht, denen je zwei Verteidiger und Dolmetscher zur Seite stehen.

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Rheinland-Pfalz

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