Bayreuther Festspiele
„Rienzi“ braucht keinen Stammplatz in Bayreuth
Im dystopischen Rom der Bayreuther „Rienzi“-Produktion herrschen Populismus und soziale Netzwerke in Betonburgen.
Im dystopischen Rom der Bayreuther „Rienzi“-Produktion herrschen Populismus und soziale Netzwerke in Betonburgen.
Enrico Nawrath/BF

150 Jahre Festspielhaus, erstmals „Rienzi“: Bayreuth holt Wagners umstrittenes Frühwerk auf den Grünen Hügel. Musikalisch interessant, szenisch ambitioniert – und doch kaum ein Kandidat für den dauerhaften Festspielkanon.

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Vor 150 Jahren öffnete das von Richard Wagner errichtete Festspielhaus auf dem Grünen Hügel seine Pforten – eigens erreichtet für die zyklische Aufführung des „Ring des Nibelungen“. Dieses Jubiläum sollte 2026 ursprünglich mit größtmöglicher Fülle gefeiert werden: Sämtliche im Repertoire befindlichen Wagner-Opern sollten in Bayreuth zu erleben sein, ergänzt um das sonst als „nicht festspielwürdig“ geltende Frühwerk „Rienzi“.

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