Weniger Geld, längeres Warten
Psychotherapie: Das bedeuten Kürzungen für Patienten
Ab dem 1. April sollen Psychotherapeuten weniger Geld bekomen. Die Krankenkassen kürzen die Honorare um 4,5 Prozent. Sie müssen
Ab dem 1. April sollen Psychotherapeuten weniger Geld bekomen. Die Krankenkassen kürzen die Honorare um 4,5 Prozent. Sie müssen sparen. Das hat Folgen für die Berufsgruppe, aber auch für die Patienten. Bundesweit gehen Psychotherapeuten auf die Straßen, um zu demonstrieren. (Symbolfoto)
Soeren Stache. picture alliance/dpa

Therapieplätze sind rar, die Wartezeiten lang. Jetzt sollen Psychotherapeuten weniger Geld bekommen. Das hat Folgen – die wahrscheinlich vor allem die Kassenpatienten zu spüren bekommen.

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Neue Woche. Neuer Anruf. Und wieder muss Judith Hagen die Person am anderen Ende der Leitung enttäuschen – und mit ihren Problemen allein lassen. Nicht weil sie will. Sondern weil sie nicht anders kann. Hagen ist Psychologische Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, und sie ist die Landesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) Rheinland-Pfalz.

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