Zweieinhalb Jahre nach der Flut ist zwar nicht die Zahl der Arten, aber die Besiedlungsdichte geschrumpft - Angeln ist ein eher getrübtes Vergnügen: Nach der Flutkatastrophe: Diese Fische schwimmen noch in der Ahr
Etliche Bachforellen wurden vom Angelsportverein Sinzig in der Nähe des Schwanenteichs vor Ostern ins die Ahr ausgesetzt, um die nach der Flut fast verschwundene Population zu unterstützen und wiederaufzubauen. Foto: Frank Ruhs Redweb SystemUser. Frank Ruhs
Als schnell fließender Mittelgebirgsfluss galt die Ahr immer als fischreich. Doch mit der großen Flut im Sommer 2021 hat sich der Lebensraum Ahr verändert. Wie geht es aktuell dem Gewässer? Unsere Zeitung hat nachgefragt bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), die als Obere Fischereibehörde für den nördlichen Teil des Landes zuständig ist.
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Die gute Nachricht: Aus der Ahr sei nach der Flutkatastrophe keine Fischart verschwunden, „die vorher in der Ahr vorhanden war“, teilt die SGD Nord mit. Allerdings schrumpfte die Besiedlungsdichte, bezogen auf die Biomasse, auf etwa 40 bis 75 Prozent des Niveaus, das vor der Hochwasserkatastrophe bei rund 130 Kilogramm pro Hektar lag.