Kaiserslautern (dpa/lrs) – Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern muss das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal bei Ligakontrahent Hannover 96 ohne Erencan Yardimci bestreiten. Der Stürmer hatte am Samstag beim 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg das entscheidende Tor erzielt, musste wenige Minuten später aber verletzt ausgewechselt werden.
Der 24-Jährige erlitt eine Achillessehnenprellung. «Wir waren alle natürlich erst mal in Sorge. Man denkt bei Achillessehnenverletzungen immer direkt ans Schlimmste. Es hat sich aber herausgestellt, dass keine strukturelle Verletzung da ist», sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht vor der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky).
Neben Yardimci, der wohl auch am kommenden Wochenende noch ausfällt, muss Lautern weiter auf Kelven Frees, Jacob Rasmussen (beide Aufbautraining) und Enis Kamga (Augenentzündung) verzichten.
Lieberknecht setzt auf breiten Kader
In Hannover erwartet FCK-Coach Lieberknecht einen Pokalfight. «Das wird ein komplett anderes Spiel als das, was wir jetzt in Nürnberg hatten. Unser Gegner wird nach dem letzten Spiel, nach der derben Niederlage natürlich sehr wütend sein wird. Deswegen gehe ich davon aus, dass es sehr emotional und vor allen Dingen auch kampfbetont wird», erklärte der 53-Jährige, der in der Startelf den ein oder anderen Wechsel vornehmen will.
«Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader, wir haben Konkurrenzkampf und ich bin auch von jedem Spieler überzeugt. Deswegen wird es morgen zu der einen oder anderen Veränderung kommen. Aber so, dass jeder weiß, er ist auf seiner Position zu Hause», sagte Lieberknecht.
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