Auf dem ehemaligen Rasselstein-Gelände in Neuwied zeigt ein Teil der diesjährigen IKKG-Absolventen seine Abschlussarbeiten. Darunter auch die ukrainische Keramikkünstlerin Valentyna Prytula, die sich in ihrem Werkzyklus mit den Folgen des Kriegs in ihrem Heimatland auseinandersetzt. Stefan Schalles
Wie hält man fest an Vertrautem, wenn es zu verschwinden droht? Wie verhindert man, sich selbst zu verlieren? Diese Fragen beantworten Anastasia Kommissarova und Valentyna Prytula mit unterschiedlichen Ansätzen, die am Ende doch vieles gemein haben.
Lesezeit 5 Minuten
In der Ukraine führen ihre Heimatländer nach Putins Überfall inzwischen seit mehr als vier Jahren Krieg gegeneinander, am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Hochschule Koblenz hingegen studieren Anastasia Kommissarova und Valentyna Prytula gemeinsam in weltoffener Harmonie.