Im Mai zeigte Steffen Diemer seine eindrucksvollen Fotos bereits bei den Kunsttagen in Winningen. Nun ist ein Buch über seine kreative Arbeit und den spannenden Lebensweg dahinter erschienen, das der Wahl-Landauer bei einem erneuten Besuch in dem Moselort vorstellt. Steffen Diemer
Vom Kriegsreporter zum Fotografen der Stille: Steffen Diemer blickt in seinem neuen Buch auf einen ungewöhnlichen Lebensweg. Vor der Lesung in Winningen haben wir mit ihm über Krise, Wandel und die Spur des Göttlichen in seinen Bildern gesprochen.
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Nach vielen Jahren als Kriegsfotograf bricht Steffen Diemer im September 2011 endgültig zusammen: Er fällt in ein tiefes Loch, ist gezeichnet von traumatischen Erlebnissen, verliert jeglichen Antrieb. Eine schwerwiegende Lebenskrise, aus der schließlich eine außergewöhnliche Form der Kunst erwächst, denn: In seinen Fotos spürt der 60-Jährige seitdem nicht weniger als den Wundern der Natur nach, vereint darin Stille, Spiritualität und Ästhetik.