Im Mittelrhein-Museum Koblenz
Bedrückend zeitlos: Goyas „Schrecken des Krieges“
In 82 Grafiken dokumentierte Francisco de Goya zwischen 1810 und 1814 die Schrecken des Spanischen Unabhängikeitskriegs. Ein Que
In 82 Grafiken dokumentierte Francisco de Goya zwischen 1810 und 1814 die Schrecken des Spanischen Unabhängikeitskriegs. Ein Querschnitt der Serie ist nun im Mittelrhein-Museum zu sehen, darunter auch dieses "Arme Mutter" betitelte Bild.
Nikolaus Krämer. Museum Zitadelle Jülich

Mit den „Schrecken des Krieges“ schuf Francisco de Goya eine Grafikserie, die die Folgen des Spanischen Unabhängigkeitskrieges schonungslos dokumentierte. Eine Auswahl der Arbeiten zeigt das Mittelrhein-Museum nun in einer traurig aktuellen Schau.

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Es ist ein erschreckend zeitloses Bild: der leblose Körper der Mutter in den Armen pflichtschuldiger Männer, hinfortgetragen von dem bitterlich weinenden Kind, auf dem Boden im Hintergrund ein weiterer Leichnam. Nur zwei von Hunderttausenden Opfern, denen Francisco de Goya (1746–1828) in seiner Grafikfolge „Los Desastres de la Guerra“, den „Schrecken des Krieges“ ein Denkmal setzte.

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