Wie sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz neu aufstellt, um in Krisen effizienter helfen zu können
Katastrophe als Kernkompetenz: Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz in Krisen effizienter helfen will
Sirenen auf Dächern galten eigentlich schon als Auslaufmodell, nach der Flutkatastrophe von Juli kommen sie über ein Förderprojekt des Bundes wieder zurück. Dies ist ein Projekt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, das unter anderem auch das Cell Broadcasting – also per Textnachricht aufs Handy verschickte Warnungen – etablieren möchte. Zudem hält das Amt die Lage in der Kritischen Infrastruktur – etwa im Gesundheitswesen – im Blick und setzt gerade in Zusammenarbeit mit den Ländern einiges in Bewegung, um den Katastrophenschutz zu optimieren.
Adobe Stock (2), dpa (2)

Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz, Armin Schuster, spricht im Interview mit unserer Zeitung über den Wert der guten alten Sirene bei Katastrophen, über die Befugnisse seiner Behörde – und darüber, ob man von Kanzler Olaf Scholz Führung bekommt, wenn man sie bestellt.

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Herr Schuster, werden bei einer nächsten Flut, die hoffentlich nicht kommt, die Bürgerinnen und Bürger so rechtzeitig gewarnt, dass sich alle retten können?

Das ist das Ziel. Wir arbeiten seit einiger Zeit daran, den Verantwortlichen vor Ort einen möglichst breiten und jederzeit funktionsfähigen Mix an Warnmitteln zur Verfügung zu stellen.

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