Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Anfang Oktober beim Staatsbesuch im Rahmen des „Weimarer Dreiecks" in Warschau. Thomas Haag
Diplomatie ist der Versuch, in einer sich ständig veränderten Welt trotzdem lange Linien zu zeichnen. Dabei geht es gerne auch um kleine Geländegewinne unter Freunden. Das Mittel dazu ist Sprache. Beobachtungen bei einem Gipfeltreffen in Warschau.
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Der Flieger der Flugbereitschaft der Bundesluftwaffe steht startklar auf dem Rollfeld im abgeschirmten militärischen Bereich des Berliner Flughafens. Die Entourage sitzt in einer Wartehalle, der das Attribut „schmucklos“ noch schmeicheln würde. Büroleiter, Protokollchef, Pressechef, Fotografin und mitreisender Journalist ignorieren den wenig verheißungsvollen Snack-Automaten in der Ecke und warten auf „die Chefin“.