Wie darf die Ahr sich entwickeln, und wann kommen die ersten Rückhalteanlagen? Joachim Gerke von der SGD Nord im Gespräch
Joachim Gerke von der SGD Nord im Gespräch: „Es braucht alles Zeit“
Die Ahrtalschleife bei Altenahr im Januar: Vor der Flut galt das Naturschutzgebiet als besonders urwüchsig, wie etwa auch das Langfigtal. Seit der Flut wurde dort wie überall am Fluss mit schwerem Gerät gearbeitet. Im Zug der Gewässerwiederherstellung wird wohl vieles korrigiert werden müssen. Fotos: dpa/SGD Nord
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Komplex. Ein Mammutprojekt: Geht es um das Hochwasservorsorgekonzept für das Ahrtal, sind diese Worte nicht weit. Auch Joachim Gerke, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Bodenschutz bei der Struktur- und Genehmigungsbehörde (SGD) Nord, hat sie schon oft genutzt.

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Doch auch wenn er dieses Mal im diesem Gespräch mit unserer Zeitung ohne sie auskommt, macht er klar: Ein solches Konzept auszuarbeiten, ist nun einmal, was es ist: komplex. Und zwar offenbar so sehr, dass die SGD, was die Wiederherstellung des Gewässers angeht, vorerst von ihrem ursprünglichen Plan abweicht, ein übergreifendes Konzept für die Ahr und ihre Nebenflüsse auszuarbeiten.

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