Mainz (dpa/lrs) – Die Förderung der Exzellenzstrategie ab 2027 soll nach Darstellung der Mainzer Universität die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit weiter verbessern und hervorragende Rahmenbedingungen für exzellente Forschung schaffen. Es gehe um strategische Berufungen der Professoren sowie um die Weiterentwicklung der gemeinsamen Infrastruktur für Spitzenforschung mit den Unis in Frankfurt und Darmstadt, teilte die Universität mit.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz darf ab 2027 im Verbund mit den beiden anderen Rhein-Main-Hochschulen (RMU) den Exzellenztitel tragen.
Was sich für Studierende ändert
Es soll «innovative Studienangebote» sowie zusätzliche Angebote für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierephasen geben, kündigte die Uni an. Mit sogenannten Masterclasses werde Studierenden ermöglicht, sich bereits im fortgeschrittenen Studium in laufende Forschungsprojekte der RMU-Partner einzubringen.
Die Strategische Allianz der RMU gibt es seit 2015. Mehr als 90.000 Studierende und etwa 1.500 Professuren arbeiteten eng zusammen. Künftig sollen mehr Studienortwechsel möglich werden, etwa wegen eines spezifischen Vorlesungsangebots an einem der RMU-Standorte.
Fürs RMU-Studium können sich Studierende bereits seit dem Wintersemester 2020/2021 einschreiben und aus weit über 1.000 Veranstaltungen der drei Universitäten auswählen.
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