Koblenz/Kampala
Die Spuren der grauen Riesen: Koblenzer Forscher findet mit Kollegen 61 Tierarten in Elefantenfußstapfen

Koblenz/Kampala. Sechs Tonnen Körpergewicht hinterlassen nachhaltige Spuren – mit Folgen für die Artenvielfalt: In mit Wasser gefüllten Fußabdrücken von Elefanten fühlen sich Hunderte kleine Tiere wohl. Ein internationales Forscherteam mit Koblenzer Beteiligung hat im Kibale Nationalpark in Uganda 30 solcher kleinen Tümpel untersucht und darin 61 verschiedene Tierarten gefunden.

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Damit konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Fußspuren der Dickhäuter seltene Lebensräume im ugandischen Regenwald bilden. Im Interview mit unserer Zeitung erklärt der Doktorand Wolfram Remmers von der Uni Koblenz, warum einige Tiere vom Elefanten profitieren und welche Auswirkungen es haben könnte, wenn seine Population noch weiter zurückgeht: Sie und Ihre Kollegen haben in Uganda 30 Elefantenfußabdrücke untersucht.

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