Rotwein liegt teils wie Blei in den Regalen, und es gibt ein Überangebot auf dem Markt. Darauf wird nun reagiert, überschüssige Rot- und Roséweine aus Rheinhessen und Württemberg werden EU-gefördert zu Industriealkohol gebrannt. Ist das auch ein Thema an Mittelrhein, Mosel, Nahe und Ahr? Wir haben nachgefragt. Boris Roessler. picture alliance/dpa
Rotwein liegt teils wie Blei in den Regalen, und es gibt ein Überangebot auf dem Markt. Darauf wird nun reagiert, Weine aus Rheinhessen und Württemberg werden EU-gefördert zu Industriealkohol gebrannt. Wie ist die Lage im Norden von RLP? Anders.
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Dass in der Weinwirtschaft eher Kater- als Feststimmung herrscht, ist keine neue Nachricht. Doch jetzt bekam die anhaltende Krise der Branche eine knallige Überschrift: Die Europäische Kommission stimmt einer sogenannten Krisendestillation von Rot- und Roséweinen aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Württemberg zu.