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    Naturschäden: NABU rechnet mit Mückenschwärmen

    Überflutete Äcker, patschnasse Auen und große Pfützen - das sind die idealen Brutstätten für Stechmücken, die in diesen Tagen leicht zu finden sind. Vor allem bei warmen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Mückenschwärme in Wassernähe umherschwirren. Wie das der NABU einschätzt.

    Überflutete Äcker, patschnasse Auen und große Pfützen - das sind die idealen Brutstätten für Stechmücken, die in diesen Tagen leicht zu finden sind.
    Überflutete Äcker, patschnasse Auen und große Pfützen - das sind die idealen Brutstätten für Stechmücken, die in diesen Tagen leicht zu finden sind.
    Foto: dpa

    "Das wird nicht mehr lange dauern und großflächig zu finden sein", prognostiziert Laura Kettering vom Naturschutzbund Rheinland-Pfalz (Nabu).

    So schnell kann sich die Insektenpopulation in der Natur verkehren. In den vergangenen Wochen gab es nämlich noch einen regelrechten Insektenmangel aufgrund des Starkregens. Und das machte vor allem den Vögeln zu schaffen. Denn mitten in der Brutzeit vieler Vögel konnten diese nur wenig Nahrung für ihre Jungtiere finden, sodass nicht wenige verhungerten. Die Kälte tat ihr Übriges: Weil Jungtiere noch kein wärmendes Federkleid besitzen, sind viele erfroren. Zudem wurden während der Unwetter Vogelnester einfach hinweggespült. Gerade Vögel, die am Boden brüten, hatten mitunter keine Chance, ihren Nachwuchs über die ersten Tage zu bringen.

    "Für diese Jahreszeit war es ein enorm hohes Maß an Tierschäden, was die Vögel betrifft", erklärt Kettering und fügt hinzu: "Alle Auswirkungen können wir auch nicht absehen, weil die Natur selbst versucht, solche Extreme auszugleichen." Abgesehen von entwurzelten und umgestürzten Bäumen haben Regen und Hagel auch enorme Schäden in den Wäldern hinterlassen: So sind zum Beispiel junge Triebe extrem in Mitleidenschaft gezogen worden. mes

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