Koblenz

Jugendstrafe für Terrorhelfer? Generalstaatsanwalt ist von schwerer Schuld des Syrers überzeugt

Unterstützte der Syrer Hussein A. (24) schwere Kämpfe der Organisation Ahrar al-Sham, die Deutschland – anders als andere Länder Europas – als verbotene terroristische Vereinigung einstuft? Brachte der Flüchtling seine Ideologie und den Hass gegen Kurden nach Deutschland? Dies wirft ihm die Generalstaatsanwaltschaft im Terrorprozess vor dem Oberlandesgericht Koblenz vor. In seinem Plädoyer geht Oberstaatsanwalt Christoph do Paço Quesado von schwerer Schuld aus. Er fordert eine Jugendstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Die Verteidigung will eine Strafe, die nach elfmonatiger U-Haft seit April 2018 zur Bewährung ausgesetzt wird.

Ursula Samary Lesezeit: 2 Minuten
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