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Koblenz/Geisenheim

Wasser des Rheins wird wärmer: Was bedeutet das für das Welterbe Mittelrheintal?

Der Loreleyfelsen über dem Mittelrhein bei St. Goarshausen (Luftaufnahme mit einer Drohne).
Der Loreleyfelsen über dem Mittelrhein bei St. Goarshausen (Luftaufnahme mit einer Drohne). Foto: dpa
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Die Wassertemperaturen des Mittelrheins im August könnten sich einer Studie zufolge im Laufe des 21. Jahrhunderts um 3,5 Grad erhöhen. Das würde sich massiv auf die Natur auswirken. „Viele Organismen, die an bestimmte Temperaturen angepasst sind, könnten ihre Lebensmöglichkeit verlieren“, sagt Eckhard Jedicke vom Kompetenzzentrum Kulturlandschaft der Hochschule Geisenheim am Rhein. Die Studie wurde von den Hochschulen in Koblenz, Bingen und Geisenheim gemeinsam erarbeitet.

Zugleich können nach Jedickes Worten neue Pflanzen und Tiere hier Fuß fassen, die womöglich einheimische Arten verdrängen und Krankheiten einschleppen. Bereits jetzt gibt es im Rhein die Grobgerippte Körbchenmuschel, die die Verschlammung fördert, und den Kamberkrebs, der die Krebspest überträgt. Das Tier selbst ist dagegen immun, bedroht aber so den ...