Koblenz

Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik: Ein Preis geht nach Koblenz

Von dpa
Preisverleihung zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, und Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, stehen gemeinsam auf einer Bühne. Foto: Hannes P. Albert/dpa /

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze haben heute in Berlin zahlreiche Schüler für ihr entwicklungspolitisches Engagement ausgezeichnet. Ein Preis ging auch nach Rheinland-Pfalz.

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Junge Menschen aus ganz Deutschland und von den Deutschen Auslandsschulen hatten sich mit den weltweiten Herausforderungen unserer Zeit auseinandergesetzt und ihre Beiträge beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ eingereicht.

Der durchgeführte Wettbewerb war unter dem Motto „Globaler Kurswechsel: Sei du selbst die Veränderung!“ in die Jubiläumsrunde zum 20-jährigen Bestehen gestartet. 306 Schulen mit über 33.000 Schüler*innen nahmen an dem Wettbewerb teil. Die Auszeichnung fand im historischen Stadtbad Oderberger Straße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg statt. Ein Preis geht an die Willi-Graf-Schule Neuendorf in Koblenz, Rheinland-Pfalz.

Bundespräsident und Schirmherr Frank-Walter Steinmeier, der die Auszeichungen verlieh, sagte: „Das Tolle an den Beiträgen dieser Wettbewerbsrunde ist, dass sie nicht nur Bewusstsein dafür wecken, dass wir dringend etwas tun müssen, sondern dass sie uns vor allen Dingen zeigen, was wir alles tun können."

Insgesamt waren 573 Beiträge eingereicht worden, darunter Musik- und Theaterstücke, Videobeiträge, Podcasts und Zeitungen, ebenso wie Gesellschaftsspiele, Kalender, Plakate und digitale Arbeiten. Mindestens genauso vielfältig wie die Beitragsformen war die Bandbreite der bearbeiteten Themen, die von Ungleichheiten und sozialer Gerechtigkeit über Flucht und Migration bis hin zu nachhaltiger Stadtentwicklung sowie Klima- und Ressourcenschutz reichte.