Archivierter Artikel vom 15.08.2018, 18:02 Uhr
Cochem-Zell

Plötzlich ist die Mosel grün: Blaualgen breiten sich rasant im Fluss aus

Durch die Hitzewelle in den vergangenen Wochen haben sich in vielen Gewässern Deutschlands Blaualgen vermehrt. Jetzt sind sie auch in der Mosel deutlich zu erkennen: als grüne Schlieren oder schwimmende, grüne Teppiche. Gebildet werden diese Schlieren von Vertretern der Gattung Microcystis.

Was ist mit der Mosel los? Die lange Hitzeperiode hat zu Niedrigwasser geführt – wie hier im Kreis Cochem-Zell. Gleichzeitig ist das Wasser immer wärmer geworden und hat in Kombination mit einer hohen Nährstoffkonzentration das Entstehen der Blaualgen begünstigt.
Was ist mit der Mosel los? Die lange Hitzeperiode hat zu Niedrigwasser geführt – wie hier im Kreis Cochem-Zell. Gleichzeitig ist das Wasser immer wärmer geworden und hat in Kombination mit einer hohen Nährstoffkonzentration das Entstehen der Blaualgen begünstigt.
Foto: Kevin Rühle

Sie gehört zu den Cyanobakterien, die für Menschen schädlich sein können. Kommen Blaualgen mit den Schleimhäuten in Berührung, kann es zu Reizungen, Bindehautentzündungen oder Quaddeln auf der Haut kommen.

Die Mainzer Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) rät Wassersportlern, Gewässer- und Uferbereiche mit deutlich grüner Färbung und geringer Sichttiefe zu meiden. Auch Haustiere sollen von den „grünen“ Gewässern ferngehalten werden. pie