Archivierter Artikel vom 01.01.2019, 19:05 Uhr
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Nichts hat uns so verändert wie der „Fortschritt“: Heimat – Das ewige Sehnen nach Geborgenheit

Zu Fastnacht, Kirmes, Weinfest kommen sie zurück. Für einen Besuch in der alten Heimat, sagen wir: an Rhein, Mosel, an den Nebenflüssen und auf den Höhen drum herum. Junge und Ältere, einst in hiesigen Städten, Städtchen, Dörfern geboren und aufgewachsen. Nachher durch Ausbildung, Studium, Beruf oder Liebe in alle Winde zerstreut, haben sie anderwärts eine neue Heimat gefunden. Dort leben die Weggezogenen nun ihr Leben mit anderen Freunden, mit ihrer eigenen Kleinfamilie, oft in Umfeldern, Landschaften, Regionalkulturen, die sich von denen ihres Herkunftsortes doch erheblich unterscheiden.

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