Archivierter Artikel vom 13.04.2020, 18:35 Uhr
Koblenz

Neurologische Einrichtungen leiden unter löchrigen Rettungsschirm: Die ambulante Reha steckt in der Corona-Krise

Neulich, berichtet die Neurologin Dr. Elke Vespo, hat sie mitgeholfen, einer akuten Schlaganfallpatientin das Leben zu retten. Mit einer Lysetherapie wurde ein Blutgerinnsel in einem Hirngefäß der Frau entfernt. Als sie gerettet war, fragte die Patientin die Neurologin: „War das jetzt ein Schlaganfall oder Corona?“ Dr. Vespo macht eine Pause, nachdem sie das erzählt hat, und sagt dann: „Die haben einfach alle Angst.“ Es ist eine Angst, die der Ärztin nicht nur im Schlaganfallversorgungsdienst begegnet, den sie alle fünf Wochen macht. Sie spürt die Angst jeden Tag als leitende Ärztin in der Neurologischen Therapie Rhein-Ahr in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Christian Kunst Lesezeit: 2 Minuten
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