Archivierter Artikel vom 15.09.2017, 20:49 Uhr
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Andernach

Nach Vergewaltigungsvorwurf: Psychiatrie will mehr Schutz bieten

Nach ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz soll eine Patientin auf der Akutstation der Rhein-Mosel-Fachklinik (RMK) Andernach in einer Nacht mutmaßlich von zwei Patienten vergewaltigt worden sein. Bei der RMK handelt es sich um ein Behandlungszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie. Als erste Konsequenz hat die Klinik drei Patientenzimmer auf jeder Station mit elektronischen Schlössern ausgestattet, die es jetzt erlauben, Türen von innen zu verschließen. Auch weil zuvor immer wieder Patienten unbefugt oder desorientiert in fremde Zimmer gingen.

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