Archivierter Artikel vom 23.11.2011, 14:12 Uhr
Rheinland-Pfalz

Marlies Kohnle-Gros: Innenministerium muss im Frauenausschuss Stellung nehmen

Auch die Landtagsfraktion der CDU reagiert auf unsere Berichterstattung zum Sparkurs bei der Kriminalpolizei. Hier die Erklärung der CDU-Abgeordneten Marlies Kohnle-Gros im Wortlaut.

Rheinland-Pfalz – Rheinland-Pfalz – Auch die Landtagsfraktion der CDU reagiert auf unsere Berichterstattung zum Sparkurs bei der Kriminalpolizei. Hier die Erklärung der CDU-Abgeordneten Marlies Kohnle-Gros im Wortlaut.

_____Beginn der Erklärung:

Zu der in der heutigen Ausgabe der Rhein-Zeitung wiedergegebenen Kritik von Frauenorganisationen an den von Innenminister Lewentz geplanten Organisationsänderungen im Bereich der insbesondere für Gewalt gegen Frauen zuständigen Kommissariate erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Marlies Kohnle-Gros:

„Seit vielen Jahren schon besteht Konsens zwischen allen im Landtag vertretenen Fraktionen, dass es sich bei der Bekämpfung von häuslicher Gewalt, von Menschenhandel und Sexualdelikten um eine Schwerpunktaufgabe handelt. Nicht zuletzt die bestehenden Netzwerke etwa zum Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt haben die Landtagsfraktionen gemeinsam auf den Weg gebracht und auch in den Haushaltsberatungen immer einhellig unterstützt. Es handelt sich um ein ungemein sensibles Themenfeld mit ganz eigenen Anforderungen an die Arbeit der dort tätigen Kriminalisten. Aus gutem Grund gibt es in diesem Bereich eigenständige Kommissariate, die auf diese besonderen Anforderungen spezialisiert sind. Es spricht daher viel dafür, die bewährten Strukturen nicht zu verändern, und sehr wenig dagegen. Wir werden diese Frage im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung thematisieren und werben bei den anderen Fraktionen für eine gemeinsame Linie zum Erhalt der bestehenden Kommissariate.“