Kommentar: Un-Kultur

Dietmar Buschwa zur Kollision von Cocker und Open Ohr

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In der Brust des Rockfans, der gleichzeitig dem Open-Ohr verbunden ist, schlagen jetzt zwei Seelen.

Natürlich ist es toll, dass es Größen wie Cocker, Eagles, Sting oder Cohen, Clapton und Morrison schon seit einigen Jahren vermehrt nach Mainz oder Wiesbaden zieht. Und natürlich ist auch die Kulturszene nicht frei von den Zwängen des Marktes, muss sich nach den Terminkalendern der Stars richten und vor allem dafür sorgen, dass die Hütte am entscheidenden Tag auch voll wird.

Aber der SWR hat seinen Sitz in Mainz. Das Open-Ohr-Festival gibt's jetzt im 37. Jahr, hat einen unkommerziellen Anspruch und finanziert sich selbst. Von professionellen Planern wünschte man sich da schon mehr Fingerspitzengefühl bei der Terminierung.