Archivierter Artikel vom 03.05.2017, 18:21 Uhr
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Rheinland-Pfalz

Flughafen Hahn: Auch falscher Supermilliardär kostete Hahn-Berater den Job

Eine wohl fingierte Bankbestätigung über ein unglaubliches Vermögen von 200 Milliarden Dollar wurde als nicht relevant eingestuft, wanderte ungelesen zu den Akten. So banal erklärt die Beratungsgesellschaft KPMG, warum die Gespräche mit dem hochstaplerischen Flughafen-Hahn-Käufer SYT (Shanghai Yiqian Trading) nicht schon im Oktober 2015 abgebrochen wurden – obwohl besagter chinesischer Geschäftsmann sogar reicher als der Softwaremilliardär Bill Gates sein wollte. Was bislang nicht bekannt war: Das Innenministerium fühlte sich zu spät über diesen Verdachtsmoment informiert und will sich auch deswegen im November 2016 von KPMG getrennt haben, heißt es in Regierungskreisen.

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