Archivierter Artikel vom 27.10.2017, 20:00 Uhr
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Rheinland-Pfalz

Einstweiliger Ruhestand: Kostet Becks-Deal Koblenz 700.000 Euro?

Der ehemalige Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann-Göttig (SPD) wurde kurz vor seinem Amtsantritt als Koblenzer Oberbürgermeister am 1. Mai 2010 in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Das brachte ihm ein Ruhegehalt von knapp 1300 Euro netto im Monat ein – soweit ist die Geschichte bekannt. Doch was für Hofmann-Göttig von Vorteil war, brachte massive Nachteile für die Stadt Koblenz. Laut einem internen Bericht des Landesrechnungshofs kostete der Deal, den Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) mit seinem langjährigen Parteifreund ausgehandelt hatte, die Stadt rund 700.000 Euro.

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