Archivierter Artikel vom 18.12.2020, 06:00 Uhr
Rheinland-Pfalz

Die Weihnachtsklassiker im TV: Welcher Film läuft wann und wo?

Trotz großer Konkurrenten wie „Der kleine Lord“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gilt „Sissi“ nach wie vor als die Nummer Eins unter den begehrtesten Filmklassikern an Weihnachten. Aber auch die Komödie „Schöne Bescherung“ oder „Alle Jahre wieder“ mit Familie Heinz Becker gehören für viele zum Fest der Liebe dazu. Die Sendezeiten finden Sie in unserer Übersicht.

Kein Weihnachten ohne die Griswolds – und ihr verdammtes Lichtergesindel. In „Schöne Bescherung“ geht es drunter und drüber.
Kein Weihnachten ohne die Griswolds – und ihr verdammtes Lichtergesindel. In „Schöne Bescherung“ geht es drunter und drüber.
Foto: youtube

„Schöne Bescherung“

Ein Film für die ganze Familie: Das Haus der Griswolds in „Schöne Bescherung“ ist schlichter als die Villa in „Kevin – Allein zu Haus“ und die Weihnachtsbeleuchtung lässt noch auf sich warten: Dafür hat Vater Griswold das Dach mit 25.000 Lichtern bestückt! Wenn sie nur leuchten würden... Es ist ein Kampf, den der arme Vater in diesem Film von 1989 zu bestehen hat, und ach ja, ein Weihnachtsbaum fehlt auch noch. Die Komödie mit dem deutschen Beititel „Hilfe, es weihnachtet sehr“ ist für viele Familien ein Muss an Weihnachten.

Der Sendetermin:

  • Samstag, 26. Dezember: 13.40 Uhr (Sat.1)

„Der kleine Lord“ ist bei uns einer der beliebtesten Weihnachtsfilme. Eigentlich seltsam, denn die Geschichte spielt nicht einmal an Weihnachten!
„Der kleine Lord“ ist bei uns einer der beliebtesten Weihnachtsfilme. Eigentlich seltsam, denn die Geschichte spielt nicht einmal an Weihnachten!
Foto: youtube

„Der kleine Lord“

Der achtjährige Ceddie Errol lebt zu Beginn des Jahrhunderts mit seiner verwitweten Mutter in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages taucht Mr. Havisham, ein Abgesandter des Earl of Dorincourt, bei Mrs. Errol auf. Der Earl ist Ceddies Großvater; der Junge kennt ihn aber nicht, denn der adelsstolze alte Herr hatte sich seinerzeit von seinem Sohn Cedric losgesagt, als dieser eine Amerikanerin heiratete. Da inzwischen alle seine Söhne tot sind, wünscht Ceddies Großvater, dass sein Enkel nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält.

Die Sendetermine:

  • Samstag, 26. Dezember: 11.10 Uhr (ARD)

Während der nichtsahnende Kevin (Macaulay Culkin) den Weihnachtsbaum schmückt, lauert Harry (Joe Pesci) auf eine Gelegenheit, das Haus auszurauben.
Während der nichtsahnende Kevin (Macaulay Culkin) den Weihnachtsbaum schmückt, lauert Harry (Joe Pesci) auf eine Gelegenheit, das Haus auszurauben.
Foto: dpa

„Kevin – Allein in New York“

Wer nicht genug von Kevin bekommen hat („Kevin – Allein zu Haus“ lief am Heiligabend), kann auch Teil 2, „Kevin – Allein in New York“ sehen. Am Freitag, 25. Dezember, läuft er um 20.15 Uhr auf Sat.1. In der Fortsetzung wird Kevin nicht zu Hause vergessen, sondern landet im falschen Flieger und somit in New York. Dort trifft er auf zwei Altbekannte: Harry und Marv.

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erzählt das Märchen von Aschenputtel nach, die ihren Prinzen auf einem Ball findet.
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erzählt das Märchen von Aschenputtel nach, die ihren Prinzen auf einem Ball findet.
Foto: Netflix

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Aschenbrödel hat es nicht einfach: Seit dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer bösen Stiefmutter zusammen, die sie erniedrigt und von morgens bis abends als hauseigene Magd beschäftigt. Ein Arbeitstag gleicht dem anderen, bis sie bei einem Ausritt im Wald auf einen Prinzen trifft, in den sie sich verliebt. Doch auf den hat es leider auch Aschenbrödels Stiefschwester Dora abgesehen. Auf dem Ball des Königspaares will Dora sein Herz erobern. Wird es Aschenbrödel gelingen, ihrer Schwester zuvor zu kommen? Eines sei verraten: ihre drei magischen Haselnüsse könnten Aschenbrödel dabei helfen.

Der Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist zwischen dem ersten Advent und dem Dreikönigstag (6. Januar) fast 20 Mal in ARD-Sendern zu sehen. Das Erste zeigt ihn drei Mal und machte am Sonntag – 29. November um 14.03 Uhr – auch den Auftakt. Fans können den Film eigentlich das ganze Jahr sehen, denn er ist bei diversen Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime, TVnow und MagentaTV (in der Flatrate) verfügbar. Allein an Heiligabend war der Film sechs Mal programmiert.

Wer bisher alles verpasst hat – hier die letzten Sendetermine:

  • Freitag, 25. Dezember: 11.25 Uhr (ARD), 20.15 Uhr (NDR)
  • Samstag, 26. Dezember: 16.05 Uhr (MDR), 16.40 Uhr (ONE)
  • Freitag, 1. Januar: 16.30 Uhr (RBB)

Heiligabend bei Familie Heinz Becker.
Heiligabend bei Familie Heinz Becker.
Foto: NDR/WDR/Hajo Hohl

„Alle Jahre wieder“ mit Familie Heinz Becker

Weihnachten – das Fest der Liebe und der Harmonie. Nicht bei Familie Heinz Becker: Da ist der Baum schief, die Christkindfigur verschwunden... – und „Elsje“ ruft an. „Alle Jahre wieder“ mit Heinz, Hilde und Stefan Becker läuft auch an Heiligabend wieder im Fernsehen.

Die Weihnachtsfolge „Alle Jahre wieder“ wurde erstmals im Jahr 1994 ausgestrahlt. Inzwischen hat sie Kultstatus erreicht. Gezeigt wird das Weihnachtsfest bei Familie Becker im Saarland. Da ist der Baum schief, die Christkindfigur nicht auffindbar, Vater Heinz ist gereizt und die Frage, ob die Würstchen zum Kartoffelsalat heiß oder kalt serviert werden sollen, nicht zu klären. Mutter Hilde nervt mit ihrer Sehnsucht nach Familienfrieden, harmonischem Beisammensein und einer Christbaumspitze. Als dann noch zu später Stunde „Elsje“ anruft, kriegt auch Sohn Stefan einen zu viel...

Sendetermin:

  • Freitag, 25. Dezember: 4 Uhr (ARD)

Kaiser Franz Josef von Österreich (Karlheinz Böhm, M) hat Prinzessin Sissi (Romy Schneider) geheiratet, Graf Andrassy (Walter Reyer) fungierte als Trauzeuge in einer Szene des Films "Sissi, die junge Kaiserin" (undatierte Aufnahme). Auch dieses Jahr läuft er wieder an Weihnachten im Fernsehen – am 25. Dezember 2020 in der ARD.
Kaiser Franz Josef von Österreich (Karlheinz Böhm, M) hat Prinzessin Sissi (Romy Schneider) geheiratet, Graf Andrassy (Walter Reyer) fungierte als Trauzeuge in einer Szene des Films „Sissi, die junge Kaiserin“ (undatierte Aufnahme). Auch dieses Jahr läuft er wieder an Weihnachten im Fernsehen – am 25. Dezember 2020 in der ARD.
Foto: dpa

„Sissi“ mit Romy Schneider

Vor 65 Jahren – am 21. Dezember 1955 – feierte in Wien der Spielfilm „Sissi“ über die österreichische Kaiserin Elisabeth Premiere. Ein melodramatischer Dialog zwischen dem Kaiser und seiner gut sieben Jahre jüngeren Cousine, der späteren Kaiserin Sisi – wie sie mit nur einem „s“ historisch eigentlich geschrieben wird – ist der Höhepunkt des Films. Viele sehen das Werk mit Karlheinz Böhm als Franz Joseph und Romy Schneider als junge Sissi als formvollendeten, perfekten Kitsch. Der Klassiker und die Fortsetzungsfilme sind an Weihnachten zu sehen.

Die Sendetermine:

  • „Sissi“: Freitag, 25. Dezember, 14.55 Uhr (ARD)
  • „Sissi – Die junge Kaiserin“: Freitag, 25. Dezember, 16.40 Uhr (ARD)
  • „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“: Samstag, 26. Dezember, 16.45 Uhr (ARD)